Weihnachtsevents München 2025/2026 – Die besten Veranstaltungen

Planungssicher durch die Adventszeit: Märkte, Shows, Firmenfeiern, Familienprogramm und Silvester in München

40+Winter-Events
Nov–JanHauptsaison
ab 0 €Eintritt möglich

Weihnachtsevents München: Strategischer Guide für Besucher, Familien und Teams

München zählt in der Advents- und Wintersaison zu den stärksten Event-Destinationen in Deutschland. Zwischen Ende November und Anfang Januar verdichten sich Weihnachtsmärkte, Kulturprogramme, Corporate-Formate und Silvesterveranstaltungen auf engem Raum. Das macht die Stadt attraktiv, aber auch anspruchsvoll: Wer ohne Plan fährt, verliert schnell Zeit im Verkehr, steht in langen Schlangen und zahlt unnötig hohe Preise. Ein professioneller Besuchsplan berücksichtigt daher drei Faktoren gleichzeitig: Besuchsfenster mit niedriger Auslastung, die richtige Mobilitätsstrategie und eine realistische Budgetplanung pro Zielgruppe.

Für Tagesgäste aus dem Umland empfiehlt sich eine klare Priorisierung auf zwei Kernfenster: Vormittag zwischen 11:00 und 14:00 Uhr für Märkte und Nachmittagsprogramm sowie Abend zwischen 17:30 und 20:00 Uhr für Konzerte, Lichterinszenierungen oder Dinner. Für Unternehmen lohnt sich eine Trennung von Teamevent und Kundenformat. Teamevents profitieren von lockeren Markt- und Kulinarik-Konzepten, während Kundenveranstaltungen eher in exklusiven Indoor-Locations mit vorreservierten Zeitfenstern funktionieren. Familien wiederum planen erfolgreicher, wenn sie kindgerechte Programmpunkte wie Bastelstationen, Krippenspiele oder nachmittägliche Musikaufführungen mit kurzen Laufwegen kombinieren. In diesem Guide finden Sie die wichtigsten Münchner Weihnachtsmärkte, einen belastbaren Event-Kalender von November bis Januar und konkrete Empfehlungen zu Anreise, Barrierefreiheit und Auslastungssteuerung.

Weihnachtsmärkte München: Vergleich der wichtigsten Standorte

Die folgende Übersicht hilft bei der Entscheidung, welcher Markt zu Ihrem Anlass passt. Beachten Sie: Die konkreten Öffnungstage können sich jährlich leicht ändern; belastbar sind die typischen Zeiträume und Besuchsmuster.

Weihnachtsmärkte München Location Zeitraum Highlights Eintritt
Christkindlmarkt Marienplatz (seit 1642) Marienplatz, Altstadt Ende Nov bis 24.12. Traditionsmarkt, großer Christbaum, Rathauskulisse, Turmbläser kostenfrei
Schwabinger Weihnachtsmarkt Münchner Freiheit Ende Nov bis 23.12. Kunsthandwerk, entspannteres Publikum, gute U-Bahn-Anbindung kostenfrei
Tollwood Winterfestival Olympiapark Süd Ende Nov bis 31.12. Bio-Gastronomie, Kulturzelte, internationale Stände, Konzerte Gelände frei, Shows teils kostenpflichtig
Weihnachtsdorf Odeonsplatz Odeonsplatz / Feldherrnhalle Ende Nov bis 23.12. Mittelalterliche Holzbudenoptik, Handwerk, zentrale Lage kostenfrei
Mittelaltermarkt München Wittelsbacherplatz Ende Nov bis 23.12. Feuershows, historische Musik, Schmiedehandwerk, Metstände kostenfrei

Für Erstbesucher bleibt der Marienplatz Pflicht, allerdings ist die Auslastung dort an Wochenenden ab 16:00 Uhr oft am höchsten. Wer Atmosphäre mit etwas mehr Bewegungsfreiheit sucht, kombiniert Schwabing oder Wittelsbacherplatz mit einer frühen Anreise. Für Gruppen und Firmen eignet sich Tollwood durch seine Flächenstruktur und die Möglichkeit, Kulturprogramm mit Gastronomie zu verbinden.

Event-Kalender München (November bis Januar)

Der folgende Kalender bildet typische Veranstaltungsmuster zwischen Saisonstart und Jahreswechsel ab. Preise sind Richtwerte pro Person und helfen bei der Grobplanung.

Event-Kalender Nov-Jan Zeitraum Typ Preis
Markteröffnung Innenstadt letzte Novemberwoche Open-Air / Weihnachtsmarkt 0 € Eintritt, Verzehr ab 8 €
Adventskonzerte in Kirchen 1.–3. Advent Klassik / Chormusik 15–65 €
Tollwood Kulturprogramm Dezember durchgehend Show / Konzert / Varieté 0–90 € je Format
Firmenabend Markt + Dinner Mo–Do im Dezember Corporate Event 45–140 € p.P.
Familien-Nachmittag mit Kinderprogramm Adventswochenenden 12:00–16:00 Familienevent 0–25 € p.P.
Gourmet-Adventsmenü ab Anfang Dezember Kulinarik 59–180 € p.P.
Silvester-Gala 31.12. Dinner / Party 120–450 € p.P.
Neujahrskonzerte 01.–06.01. Konzert 25–110 €

Weihnachtsmärkte in München: Welche Zielgruppe passt wohin?

Wer die Münchner Märkte professionell auswählt, unterscheidet nicht nach "bekannt" oder "neu", sondern nach Zielgruppe und Bewegungsprofil. Der Marienplatz ist ideal für internationale Gäste, die klassische Bilder der Stadt erwarten. Das Marktumfeld ist dicht, touristisch und emotional stark aufgeladen. Für Foto- und Eindrucksqualität ist das ein Vorteil, für längere Teamgespräche eher ein Nachteil. Schwabing bietet deutlich mehr Ruhe für gemischte Gruppen aus Kolleginnen, Kollegen und Partnern. Die Wege sind kürzer, und man findet schneller zusammenhängende Steh- oder Sitzflächen.

Tollwood im Olympiapark ist für Unternehmen und größere Freundesgruppen häufig die belastbarste Lösung. Gründe sind die Fläche, die verlässlichere Infrastruktur und die Möglichkeit, zwischen freiem Marktbesuch und kuratiertem Kulturprogramm zu wechseln. Wer zwei Programmlogiken verbinden möchte, startet zum Beispiel mit einem Marktgang und schließt mit einem gebuchten Show-Slot oder Dinner ab. Der Mittelaltermarkt am Wittelsbacherplatz wiederum punktet bei Gruppen, die ein inszeniertes Erlebnis suchen: Feuerkünstler, historische Musik und handwerkliche Vorführungen erzeugen eine klare Dramaturgie, die sich von klassischen Innenstadtmärkten unterscheidet.

Ein häufiger Planungsfehler besteht darin, mehrere Märkte am selben Abend ohne Puffer zu kombinieren. Realistisch betrachtet kosten Wege, Garderobe, Toilettenstopps und spontane Wartesituationen oft mehr Zeit als erwartet. Für einen entspannten Ablauf gilt: pro Abend ein Hauptmarkt plus maximal ein Nebenstopp in fußläufiger Distanz. Wer den Besuch auf einen Werktag legt und vor 16:00 Uhr startet, vermeidet in München den größten Teil der Engpässe.

Konzerte & Shows: Adventskultur mit verlässlicher Qualität buchen

München bietet im Winter eine ungewöhnlich breite Konzertlandschaft: klassische Adventsprogramme in Kirchen, große Showproduktionen in Hallen sowie kleinere Formate in Kulturhäusern. Für Besucher ist wichtig, das Format an die Stimmung des Anlasses anzupassen. Ein Team, das tagsüber eine intensive Jahresabschlussklausur hatte, profitiert eher von einem kompakten Showformat als von einem zweistündigen Sitzkonzert. Familien mit älteren Kindern reagieren positiv auf visuelle Produktionen mit klarer Taktung. Für Kundeneinladungen sind klassische Konzertabende weiterhin ein stabiles Reputationsformat, wenn Sitzplätze in guter Kategorie und ein kurzes Pre- oder Post-Event-Dinner eingeplant sind.

Planerisch zentral sind Vorlaufzeiten und Ticketkontingente. Besonders gefragt sind Termine am zweiten und dritten Adventswochenende. Wer mit Gruppen ab 15 Personen plant, sollte spätestens sechs bis acht Wochen vorher buchen, damit Sitzblöcke zusammenhängend reserviert werden können. Zudem lohnt es sich, den Einlassprozess mitzudenken: Bei kaltem Wetter verlängern sich Garderoben- und Kontrollzeiten. Ein realistischer Zeitplan rechnet mit 30 bis 45 Minuten Reserve vor Showbeginn. Wenn Sie aus einem Marktbesuch kommen, erhöhen Sie den Puffer auf mindestens 60 Minuten.

Preislich schwanken Münchner Wintershows stark zwischen 20 Euro bei einfachen Kulturabenden und über 120 Euro bei Premiumproduktionen. Für Firmen lohnt ein zweistufiges Budgetmodell: Basis-Ticket für alle plus optionale Upgrades für Gästegruppen mit repräsentativer Funktion. So bleibt die Grundplanung kostensicher, ohne auf hochwertige Touchpoints zu verzichten.

Firmen-Weihnachtsfeiern in München: Ablaufmodelle, Kosten und typische Fehler

Für Unternehmen ist die Weihnachtsfeier kein "nice to have", sondern ein Kulturinstrument. Gute Feiern verbinden Anerkennung, informellen Austausch und klare Markenbotschaften nach innen. In München haben sich drei robuste Modelle bewährt. Erstens: Marktbesuch plus reserviertes Restaurant. Das ist organisatorisch schlank und eignet sich für Teams bis etwa 40 Personen. Zweitens: geschlossene Eventlocation mit Programmbausteinen wie DJ, Quiz, Live-Act oder Award-Elementen. Dieses Modell funktioniert ab etwa 50 Personen und ist besser steuerbar, wenn Führungskräfte kurze Ansprachen einbauen möchten. Drittens: hybride Jahresabschlussfeier mit Tagesworkshop, anschließendem Dinner und optionaler Party. Das Modell hat den höchsten Aufwand, liefert aber oft den größten Mehrwert.

Beim Budget unterschätzen viele Firmen Nebenkosten. Neben Speisen und Getränken fallen häufig Technik, Security, Garderobe, Dekoration, Shuttle, Branding und kurzfristige Stornokosten an. Für München ist ein realistischer Korridor von 70 bis 180 Euro pro Person üblich, bei Premiumformaten deutlich höher. Wer Angebote vergleicht, sollte deshalb immer den "all in"-Preis pro Person ausweisen lassen, statt nur den Menüpreis zu betrachten. Ein weiterer häufiger Fehler ist zu spätes Buchen: Die besten Donnerstage im Dezember sind oft schon im September ausgebucht.

Aus HR-Perspektive sollte die Feier inklusiv geplant werden. Das betrifft alkoholfreie Optionen, vegetarische und vegane Menüs, ruhige Gesprächsbereiche und barrierearme Wege. Ein klarer Rückkanal für Mitarbeitende mit besonderen Bedürfnissen verbessert die Teilnahmequote spürbar. Wenn Führungskräfte diese Details sichtbar ernst nehmen, wirkt die Feier nicht nur als Event, sondern als glaubwürdiges Signal von Unternehmenskultur.

Familienevents in der Adventszeit: kinderfreundlich, planbar, stressarm

Familienfreundliche Weihnachtsevents in München leben von Rhythmus. Kinder unter acht Jahren brauchen kurze, abwechslungsreiche Sequenzen statt langer Programmpunkte. Bewährt hat sich ein 3-Phasen-Modell: erst ein aktiver Einstieg auf dem Markt mit Blick auf Handwerk oder Musik, dann eine warme Pause mit Sitzmöglichkeit, anschließend ein klarer Abschluss wie Karussell, Bastelangebot oder Lichterweg. Insgesamt sollte der Hauptteil nicht länger als zweieinhalb Stunden dauern. Wer länger unterwegs ist, plant bewusst einen Rückzugsort ein.

Für Eltern ist die Wahl der Tageszeit entscheidend. Zwischen 12:00 und 15:30 Uhr sind Wege meist entspannter als am frühen Abend. Gleichzeitig bleibt die Stimmung weihnachtlich genug, weil Beleuchtung und Dämmerung im Dezember früh einsetzen. Wer Kinderwagen nutzt, vermeidet sehr dichte Kernzonen am Marienplatz und priorisiert breitere Laufachsen. Viele Märkte bieten inzwischen familienorientierte Programmpunkte, doch die Informationen sind oft verstreut. Deshalb lohnt ein kurzer Vorabcheck mit Fokus auf Toilettensituation, Wickelmöglichkeiten, Sitzflächen und Speisen ohne lange Wartezeit.

Finanziell lässt sich ein Familiennachmittag in München gut steuern, wenn Sie ein fixes Verzehrbudget pro Kopf festlegen. Statt spontan an jedem Stand zu kaufen, setzen viele Familien auf zwei geplante Essensstopps plus ein gemeinsames "Highlight" für Kinder. Das reduziert Diskussionen und macht den Ausflug planbarer. Ein letzter Praxispunkt: Legen Sie einen gut sichtbaren Treffpunkt fest, falls sich Gruppen trennen. Besonders in stark besuchten Bereichen ist dieser einfache Schritt sicherheitsrelevant.

Kulinarik: von Streetfood bis Fine Dining in Münchens Winter-Saison

Kulinarisch bietet die Stadt im Advent deutlich mehr als Bratwurst und Glühwein. Gerade auf größeren Märkten und in Festivalflächen finden Sie ein breites Spektrum von klassisch bayerischer Küche bis zu internationalen Konzepten. Für Gruppen mit unterschiedlichen Ernährungsprofilen ist das ein Vorteil, weil vegetarische, vegane und allergenarme Optionen inzwischen wesentlich stärker vertreten sind. Wer ein hochwertiges Format plant, kombiniert häufig einen lockeren Marktauftakt mit einem reservierten Restaurantslot. So entsteht Abwechslung, ohne dass die Gruppe den Abend in einer einzigen Umgebung verbringt.

Für Unternehmen empfiehlt sich ein Menükonzept mit klaren Zeitfenstern. Märkte sind emotional, aber nicht immer effizient für große Teams. Bei 30 oder mehr Personen kann es sinnvoll sein, den Verzehr zu strukturieren: Begrüßungsdrink am Markt, kurzer Transfer, dann gesetztes Dinner mit moderiertem Programm. Diese Choreografie verhindert lange Stehzeiten und reduziert das Risiko, dass sich Untergruppen verlieren. Gleichzeitig bleibt der weihnachtliche Charakter erhalten.

Preislich reicht die Spanne von rund 12 bis 20 Euro für einen einfachen Marktabend pro Person bis zu 150 Euro und mehr bei mehrgängigen Fine-Dining-Formaten. Wichtig ist, die tatsächliche Nettoleistung zu vergleichen: Sind Servicepauschalen enthalten? Gibt es Mindestumsatz? Welche Stornofrist gilt? Besonders in der Hochsaison entscheiden diese Vertragsdetails über das reale Budget. Wer strukturiert verhandelt und früh bucht, bekommt in München meist die deutlich bessere Kombination aus Qualität und Preisstabilität.

Silvester in München: welche Formate funktionieren für welche Zielgruppen?

Silvesterangebote in München lassen sich grob in vier Typen gliedern: öffentliche Hotspots, Club- und Partyformate, Hotel- und Galaabende sowie private Dinner-Events in Restaurants oder Eventspaces. Öffentliche Hotspots liefern hohe Energie, aber auch hohe Dichte und eingeschränkte Steuerbarkeit. Für Paare oder kleine Freundesgruppen kann das funktionieren, für Familien mit jüngeren Kindern meist weniger. Clubformate sind sinnvoll für Gruppen mit klarer Tanz- und Musikpräferenz, erfordern aber konsequentes Ticketing im Voraus. Galaabende eignen sich für Gäste, die einen strukturierten Ablauf mit Menü, Live-Programm und komfortabler Infrastruktur erwarten.

Aus organisatorischer Sicht ist der Rückweg der kritische Punkt. In der Silvesternacht sind Taxis stark nachgefragt und Fahrpreise schwanken. Wer nicht zentral übernachtet, plant daher idealerweise eine ÖPNV-Route mit Alternativen oder bucht Shuttlelösungen. Für Firmen, die Kundinnen und Kunden einladen, ist ein transparent kommuniziertes Heimwegkonzept ein professionelles Qualitätsmerkmal. Dazu gehört auch ein klarer Dresscode-Hinweis und ein Ablaufplan mit Uhrzeiten für Empfang, Dinner, Programm und Mitternachtsmoment.

Budgetseitig ist Silvester die teuerste Winternacht. Je nach Format liegen seriöse Angebote zwischen 80 und 450 Euro pro Person, Premiumprodukte darüber. Wer Preisstabilität will, vermeidet Last-Minute-Buchungen und setzt auf früh reservierte Kontingente. Für Gruppen ist zusätzlich wichtig, alle Inklusivleistungen schriftlich zu sichern, damit es vor Ort keine Diskussionen über Getränke, Sitzplätze oder Mindestumsätze gibt.

München-spezifische Praxisfragen: S-Bahn vs. Auto, Touristenzeiten vermeiden, Rollstuhlzugang

S-Bahn vs. Auto: Welche Anreise ist in der Wintersaison realistischer?

Im Münchner Advent ist der ÖPNV in der Innenstadt fast immer die effizientere Wahl. Die S-Bahn mit Knotenpunkten wie Marienplatz, Karlsplatz (Stachus), Isartor und Hauptbahnhof bringt Sie nah an die wichtigsten Märkte und Eventflächen. Autofahrten in die Altstadt kosten dagegen Zeit und Nerven: zähfließender Verkehr, begrenzte Parkhäuser und hohe Gebühren. Das Auto lohnt primär für Randlagen, späte Rückfahrten mit Equipment oder Gruppen mit eingeschränkter Mobilität, sofern ein Parkplatz vorab reserviert ist. Für die meisten Gäste gilt: Park & Ride plus S- oder U-Bahn spart Wege, senkt Stress und macht den Zeitplan belastbarer.

Touristenzeiten vermeiden: Wann ist München am angenehmsten?

Die stärksten Besucherströme liegen typischerweise freitags ab 17:00 Uhr und samstags zwischen spätem Nachmittag und Abend. Wer diese Spitzen vermeiden will, plant Dienstag bis Donnerstag oder den frühen Samstagnachmittag. Auch die Reihenfolge entscheidet: erst ruhigere Stadtteile wie Schwabing oder Haidhausen, danach nur einen zentralen Markt statt drei Hotspots. Für Fotomotive in historischer Kulisse sind frühe Abendstunden unter der Woche ideal. Wenn Sie mit Gruppen reisen, legen Sie Treffpunkte außerhalb der engsten Kernzonen fest und starten zehn bis fünfzehn Minuten früher als die offizielle Uhrzeit, um Puffer für volle Bahnsteige einzuplanen.

Rollstuhlzugang: Worauf sollte man in München konkret achten?

Viele zentrale Wege sind inzwischen gut erschlossen, dennoch unterscheiden sich Märkte in der praktischen Zugänglichkeit. Entscheidend sind nicht nur Rampen, sondern auch Untergrund, Standdichte, Toilettenlage und Ruhezonen. Kopfsteinpflaster, Kabelbrücken und enge Budengassen können die Bewegung deutlich erschweren. Prüfen Sie vorab, ob barrierefreie WC-Anlagen in unmittelbarer Nähe vorhanden sind und welche Zugänge stufenfrei nutzbar sind. Für größere Gruppen lohnt ein kurzer Vorabkontakt mit dem Veranstalter, um geeignete Eingänge, ruhigere Zeitfenster und Sitzmöglichkeiten zu klären. Mit dieser Vorbereitung sind auch stark nachgefragte Münchner Weihnachtsevents für mobilitätseingeschränkte Gäste gut machbar.

Planungstipp für die Praxis

Wenn Sie nur einen Abend in München haben, planen Sie nicht "maximal viel", sondern "maximal stimmig": ein Markt als Hauptbühne, ein reservierter Indoor-Anker für Wärme und ein klarer Heimweg. Diese einfache Struktur reduziert Stress, stabilisiert das Budget und erhöht die Zufriedenheit in fast jeder Zielgruppe.

Welche Weihnachtsevents in München eignen sich am besten für einen ersten Besuch?

Für den ersten Besuch empfiehlt sich eine Kombination aus klassischem Innenstadt-Erlebnis und einem zweiten, ruhigeren Standort. Starten Sie am Christkindlmarkt am Marienplatz, weil dort die typische Münchner Weihnachtskulisse mit Rathaus, großem Baum und historischem Flair am stärksten wirkt. Wechseln Sie anschließend nach Schwabing oder zum Weihnachtsdorf am Odeonsplatz, um entspannter zu essen und sich zu unterhalten. Planen Sie insgesamt drei bis vier Stunden inklusive Wege ein. Wer früh am Nachmittag beginnt, hat mehr Bewegungsfreiheit als in den Abendspitzen. Für Familien ist ein früher Start sinnvoll, für Teams ein reservierter Abschluss in einem nahegelegenen Restaurant oder Kulturformat.

Wie viel Budget sollte man für einen Abend auf Münchner Weihnachtsevents einplanen?

Ein realistisches Budget hängt stark vom Eventtyp ab. Für einen lockeren Marktbesuch liegen viele Erwachsene bei etwa 20 bis 45 Euro für Getränke, Snacks und ein kleines Mitbringsel. Mit Konzertticket, Dinner oder Show steigt der Bedarf schnell auf 70 bis 180 Euro pro Person. Unternehmen kalkulieren häufig in Paketlogik: Transfer, Verzehr, Programmpunkt und Puffer für Zusatzkosten. Für Familien lohnt ein fixes Tagesbudget mit klaren Prioritäten, damit spontane Käufe nicht den Rahmen sprengen. Entscheidend ist, Inklusivleistungen zu prüfen. Ein scheinbar günstiges Angebot kann durch Servicepauschalen, Garderobe oder Mindestumsatz am Ende deutlich teurer werden als ein transparentes Paket.

Wann sollte man Tickets und Reservierungen für Weihnachtsevents in München buchen?

Für stark nachgefragte Termine gilt: je früher, desto besser. Konzert- und Showtickets für Adventswochenenden sollten idealerweise sechs bis zehn Wochen im Voraus reserviert werden, bei Gruppen ab 15 Personen noch früher. Restaurants in zentraler Lage sind in der zweiten Dezemberhälfte oft vier bis acht Wochen vorher ausgelastet. Märkte selbst brauchen keine Tickets, aber für Führungen, Themenabende oder exklusive Zonen kann es Kontingente geben. Silvesterformate sollten möglichst vor Mitte November feststehen, wenn Sitzplatzqualität und Preisstabilität wichtig sind. Kurzfristige Buchungen sind möglich, führen aber häufiger zu Kompromissen bei Lage, Uhrzeit und Gesamtbudget.

Welche Weihnachtsevents in München sind für Teams und Firmen besonders geeignet?

Für Firmen funktionieren Formate am besten, die Kommunikation ermöglichen und gleichzeitig eine klare Dramaturgie bieten. Sehr bewährt ist die Kombination aus Marktauftakt und reserviertem Dinner, weil sie informelle Gespräche fördert und organisatorisch kontrollierbar bleibt. Für größere Belegschaften eignen sich Eventlocations mit eigenen Flächen, Technik und klaren Zeitfenstern. Dort lassen sich Programmpunkte wie Jahresrückblick, Ehrungen oder Live-Acts sauber integrieren. Tollwood ist für gemischte Teams attraktiv, da Kultur, Kulinarik und freie Bewegung kombiniert werden können. Wichtig sind inklusive Details: alkoholfreie Alternativen, vegetarische und vegane Optionen, barrierearme Wege und ein transparentes Heimwegkonzept für alle Mitarbeitenden.

Wie gelingt ein barrierearmer Besuch auf Münchner Weihnachtsmärkten und Winterevents?

Ein barrierearmer Besuch beginnt mit einer konkreten Vorabprüfung statt einer pauschalen Annahme. Klären Sie, welche Eingänge stufenfrei sind, wie breit die Hauptwege ausfallen und wo barrierefreie Toiletten tatsächlich erreichbar sind. In München können Bodenbeläge, Kabelabdeckungen und enge Budenreihen den Zugang stark beeinflussen. Planen Sie deshalb ruhigere Zeitfenster am frühen Nachmittag und wählen Sie Treffpunkte mit ausreichend Platz. Für Gruppen mit Rollstuhl oder Gehhilfe lohnt ein kurzer Kontakt zum Veranstalter, um geeignete Zonen zu identifizieren. Ergänzend ist eine ÖPNV-Route mit Aufzugstationen sinnvoll. Mit dieser Vorbereitung werden auch stark besuchte Events deutlich komfortabler und verlässlicher nutzbar.