Der Bremer Weihnachtsmarkt 2026 öffnet vom 23. November bis 23. Dezember rund um das UNESCO-Welterbe Rathaus und Roland. Über 170 festlich geschmückte Stände bieten Lebkuchen, Glühwein und Kunsthandwerk zwischen Stadtmusikanten und Schütting. Parallel verwandelt der Schlachte-Zauber die Weserpromenade in ein mittelalterliches Dorf mit rund 100 Holzhütten. Der Eintritt zu beiden Märkten ist frei.
Der Bremer Weihnachtsmarkt 2026 findet vom Montag, 23. November, bis Mittwoch, 23. Dezember statt. Die Öffnungszeiten unterscheiden sich nach Wochentag:
Der Schlachte-Zauber an der Weserpromenade öffnet im selben Zeitraum mit denselben Öffnungszeiten. Die Eröffnung des Schlachte-Zaubers am 23. November begleitet gegen 18:30 Uhr ein Höhenfeuerwerk über der Weser.
Da der Markt erst am 23. November beginnt, also einen Tag nach dem Totensonntag (22. November), entfallen eingeschränkte Öffnungszeiten an diesem stillen Feiertag. Am 24. und 25. Dezember findet kein Marktbetrieb statt.
Der Weihnachtsmarkt liegt rund um den Bremer Marktplatz in der historischen Altstadt. Zwischen dem über 600 Jahre alten Rathaus und den Bremer Stadtmusikanten, dem Roland und dem Schütting entsteht jedes Jahr ein winterliches Dorf aus Buden und Karussells. Rathaus und Roland gehören zum UNESCO-Welterbe und verleihen dem Markt eine Kulisse, die in Norddeutschland einzigartig ist. Die Bronzestatue der Bremer Stadtmusikanten, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, steht direkt am Rande des Marktgeländes.
Über 170 festlich geschmückte Stände bieten kulinarische Spezialitäten, originelle Geschenkideen und wärmende Accessoires. Die Weihnachtsbeleuchtung und dekorierte Häuschen sorgen für eine festliche Atmosphäre. Der Duft von Gebäck, Bienenwachs und Glühwein begleitet den Rundgang über den Marktplatz. An den zahlreichen Ständen werden kulinarische Köstlichkeiten neben handgefertigten Geschenken und saisonalen Dekorationsartikeln angeboten.
Die Eröffnungszeremonie beginnt traditionell am St. Petri Dom, gefolgt vom Einschalten der Beleuchtung am großen Weihnachtsbaum. Nach Angaben des Senats kommen jährlich über drei Millionen Gäste auf den Weihnachtsmarkt und den Schlachte-Zauber zusammen. Die Stadt Bremen empfiehlt auf ihrer Tourismusseite die Besuchszeit unter der Woche.
Parallel zum Weihnachtsmarkt am Marktplatz verwandelt sich die Schlachte, Bremens historische Weserpromenade, in ein mittelalterliches Marktviertel. Rund 100 Holzhütten säumen die Schlachte; im historischen Teil werden über zwei Dutzend Handwerke vorgeführt. Die Handwerker zeigen an ihren Ständen traditionelle Techniken und verkaufen selbst gefertigte Waren.
Der Schlachte-Zauber bietet ein eigenes kulinarisches Erlebnis: In den Tavernen werden Met, Fruchtwein und sogenannter Liebestrank ausgeschenkt. Auf den Schiffen an der Weser sorgen blaue Lichtinstallationen für eine maritime Winteratmosphäre, die den Schlachte-Zauber vom klassischen Markt am Rathaus abhebt.
Die Eröffnung des Schlachte-Zaubers am 23. November mit Höhenfeuerwerk gegen 18:30 Uhr und ist einer der Höhepunkte der Bremer Weihnachtszeit. Die Biergärten der anliegenden Restaurants bieten zusätzliche Sitzplätze mit Blick auf das Treiben. Veranstalter des Schlachte-Zaubers ist die Marktwelt Bremen, während der Weihnachtsmarkt am Marktplatz von der Arge Bremer Märkte organisiert wird.
| Markt | Zeitraum | Öffnungszeiten |
| Weihnachtsmarkt Marktplatz | 23.11. bis 23.12. | So bis Do 11:00 bis 20:30, Fr/Sa 11:00 bis 21:30 |
| Schlachte-Zauber | 23.11. bis 23.12. | So bis Do 11:00 bis 20:30, Fr/Sa 11:00 bis 21:30 |
| Ansgari-Winterwald | 2026 noch offen (2025/26: 24.11. bis 04.01.) | Termine folgen |
| HafenWiehnacht | 03.12. bis 06.12. | Do/Fr 15:00 bis 20:00, Sa/So 12:00 bis 20:00 |
| Findorffer Winterdorf | ab 06.11.2026 | siehe Veranstalter |
Die Bremer Weihnachtsmärkte locken mit einem breiten kulinarischen Angebot. Auf dem Marktplatz duftet es nach gebrannten Mandeln, Lebkuchen und Glühwein. An den zahlreichen Ständen werden kulinarische Köstlichkeiten und wärmende Getränke wie Feuerzangenbowle und Kinderpunsch angeboten. Herzhafte Speisen vom Grill und regionale Leckereien runden das Sortiment ab.
Am Schlachte-Zauber dominiert die mittelalterliche Küche: Met, Fruchtwein und Liebestrank aus den Tavernen stehen im Kontrast zum klassischen Angebot auf dem Marktplatz. Geräucherte Spezialitäten und rustikale Gerichte vom offenen Feuer passen zur mittelalterlichen Atmosphäre. Daneben bieten die anliegenden Restaurants an der Weserpromenade ihre Biergärten als winterliche Außengastronomie an.
Der kulinarische Kontrast zwischen dem klassischen Weihnachtsmarkt am Rathaus und den mittelalterlichen Tavernen am Schlachte-Zauber ist ein Alleinstellungsmerkmal der Bremer Weihnachtszeit. Beide Märkte liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt und lassen sich gut an einem Abend kombinieren.
Neben dem Weihnachtsmarkt am Marktplatz und dem Schlachte-Zauber bietet Bremen weitere saisonale Märkte:
Die verschiedenen Märkte verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet und bieten unterschiedliche Schwerpunkte, von mittelalterlich bis familiär.
Den Marktplatz erreichen Sie über die Haltestellen Domsheide, Obernstraße, Am Brill oder Schüsselkorb. Mehrere Straßenbahn- und Buslinien fahren in die Innenstadt und verbinden die verschiedenen Stadtteile mit dem Zentrum. Autofahrer finden Parkmöglichkeiten in den Innenstadtparkhäusern. An Wochenenden und vor allem an Adventssamstagen sind die Parkplätze schnell belegt; die Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr ist dann die bessere Wahl.
Bremen ist als ICE-Halt gut an das Fernverkehrsnetz angebunden. Vom Hauptbahnhof erreichen Sie den Marktplatz zu Fuß oder mit der Straßenbahn. Für Gruppen und Reisebusse stehen Halteplätze in der Nähe des Marktplatzes zur Verfügung. Auch aus dem Umland, etwa aus Oldenburg, Bremerhaven oder Verden, ist Bremen mit Regionalzügen gut erreichbar.
Die beste Besuchszeit liegt unter der Woche, das empfiehlt auch die Tourismusseite der Stadt Bremen. An Adventssamstagen und in den Abendstunden kann es auf dem Marktplatz sehr voll werden. Freitagabends bietet sich der Besuch ab 18:00 Uhr an, wenn die Beleuchtung den Marktplatz und die Fassade des Rathauses in festliches Licht taucht.
Verbinden Sie den Besuch des Weihnachtsmarktes am Marktplatz mit einem Spaziergang zum Schlachte-Zauber an der Weser. Beide Märkte liegen nah beieinander und bieten mit ihrer unterschiedlichen Atmosphäre, vom klassischen Weihnachtsmarkt bis zum mittelalterlichen Marktviertel, einen reizvollen Kontrast. Findet der Ansgari-Winterwald 2026 wieder statt, liegt er am Ansgarikirchhof nahe der Obernstraße auf dem Rückweg zum Hauptbahnhof.
Warme Kleidung ist in Bremen unverzichtbar. Die Weserpromenade am Schlachte-Zauber ist besonders windexponiert, sodass eine zusätzliche Schicht empfehlenswert ist. Der Eintritt zu allen Weihnachtsmärkten in der Bremer Innenstadt ist kostenlos. Planen Sie genügend Zeit ein, denn allein für Marktplatz und Schlachte-Zauber zusammen lohnen sich mindestens zwei bis drei Stunden.
Alle Angaben ohne Gewähr, maßgeblich sind die Informationen des Veranstalters.
Der Bremer Weihnachtsmarkt 2026 findet vom 23. November bis 23. Dezember statt. Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag 11:00 bis 20:30 Uhr, Freitag und Samstag 11:00 bis 21:30 Uhr.
Der Schlachte-Zauber ist ein mittelalterlich gestalteter Weihnachtsmarkt an der Weserpromenade mit rund 100 Holzhütten. Er bietet Met, Fruchtwein und Liebestrank in Tavernen sowie Handwerksvorführungen mit Fackeln und Feuer.
Ja, der Eintritt zum Weihnachtsmarkt am Marktplatz und zum Schlachte-Zauber ist kostenlos. Sie zahlen nur für Speisen, Getränke und Einkäufe an den Ständen.
Den Marktplatz erreichen Sie über die Haltestellen Domsheide, Obernstraße, Am Brill oder Schüsselkorb. Autofahrer finden Parkplätze in den Innenstadtparkhäusern.
Neben dem Hauptmarkt und dem Schlachte-Zauber gibt es den Ansgari-Winterwald, das Findorffer Winterdorf, die HafenWiehnacht in der Überseestadt und die Lichter der Neustadt.
Die Stadt Bremen empfiehlt die Besuchszeit unter der Woche. An Adventssamstagen und Freitagabenden ist mit großem Andrang zu rechnen.