Volkspark Dutzendteich • Nürnberg • 3 Tage • 100+ Bands • 85.000 Fans
Das Twin-Festival zu Rock am Ring – gleiche Bands, südliches Flair!
Rock im Park ist Deutschlands bedeutendstes Rock-Festival und findet jährlich am ersten Juni-Wochenende im Volkspark Dutzendteich in Nürnberg statt. Als Zwillingsfestival zu Rock am Ring am Nürburgring teilen beide Events dasselbe Line-up, bieten aber völlig verschiedene Festivalatmosphären: Nürnberg steht für das etwas familiärere, urban gelegene Festival mit direktem S-Bahn-Anschluss, während Rock am Ring in der Eifel-Landschaft das abenteuerlichere Geländeprofil bietet. Rock im Park 2026 findet an drei Festivaltagen vom 5. bis 8. Juni 2026 statt – mit Camping-Eröffnung bereits am Donnerstag.
| Kategorie | Details |
|---|---|
| Datum | 5.–8. Juni 2026 (Camping ab Do., Festivaltage Fr.–So.) |
| Location | Volkspark Dutzendteich, Bayernstraße 110, 90478 Nürnberg |
| Kapazität | ca. 80.000 Tagesbesucher pro Tag |
| Genres | Rock, Metal, Alternative Rock, Pop-Punk, Hard Rock, Post-Punk |
| Bühnen | 4 Bühnen (Hauptbühne, Alternativ-Bühne, Club Stage, Acoustic Stage) |
| Bands | 100+ Acts über drei Tage |
| Veranstalter | FKP Scorpio (gemeinsam mit Rock am Ring) |
| Altersregel | Unter 14 Jahren freier Eintritt mit Erziehungsberechtigtem; ab 16 J. mit Eltern-Einverständnis |
| Ticket-Typ | Preis | Inklusive | Empfohlen für |
|---|---|---|---|
| Tagesticket | ab 80 € | Zugang ein Festivaltag, kein Camping | Tagesausflügler, Familien mit Kindern |
| 3-Tages-Ticket | ab 175 € | Alle Festivaltage, Standard Camping | Das beliebteste Ticket |
| 3 Tage + Comfort Camping | ab 210 € | Alle Tage, reservierter Comfort-Campingplatz, bessere Sanitäranlagen | Komfort-orientiertere Festivalbesucher |
| VIP Package | ab 230 € | Alle Tage, VIP-Camping, separater Eingang, VIP-Bühnenbereich, Catering | Maximum Komfort und Erlebnis |
| Early Bird | Bis -20 % | Wie 3-Tages-Ticket, aber deutlich günstiger | Wer früh plant – Tickets oft schon im Herbst |
Der Volkspark Dutzendteich liegt im Südosten Nürnbergs und ist hervorragend mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar – ein entscheidender Vorteil gegenüber Rock am Ring in der Eifel.
Der Camping-Bereich öffnet in der Regel bereits am Donnerstagmittag. Wer früh ankommt, sichert sich die besten Plätze in Eingangsnähe oder unter den raren Schattenbäumen. Das Gelände am Volkspark Dutzendteich hat teils hartes, steiniges Erdreich – entsprechend lange Zelthäringe (mindestens 25 cm) mitbringen.
Zelt und Schlafsack (Nächte können kühl sein), Isomatte oder Luftmatratze, Lange Zelthäringe (Boden ist hart), Gummistiefel UND Sommerschuhe, Regenponcho oder -jacke, Sonnencreme SPF 50+ (Zeppelinfeld bietet wenig Schatten), Powerbank für Handy, Bargeld (viele Stände nehmen kein Kartenzahlung), Kopfhörer für die Nacht, Earplugs für den Schlaf
Gläser und Glasflaschen (auf dem Festivalgelände), Glasflaschen im Camping-Eingang-Check nicht erlaubt, Professionelle Kameras mit Wechselobjektiven, Drohnen, Laserpointer, Pyrotechnik jeglicher Art, Waffen und Messer über 6 cm Klingenlänge, Eigene Getränke auf dem Festivalgelände (nur Camping erlaubt)
Juni in Nürnberg ist meteorologisch unberechenbar: Durchschnittstemperaturen von 20–26 Grad sind möglich, aber auch Gewitter und kühle Regentage kommen vor. Historisch hat Rock im Park häufig mit wenigstens einem Regentag zu kämpfen. Der Zeppelinfeld bietet kaum natürlichen Schutz; ein guter Regenponcho ist daher kein optionales, sondern essentielles Gepäckstück. Für Schönwettertage unbedingt Sonnenschutz einpacken – auf dem offenen Gelände kann ein Sonnenbrand schnell entstehen.
Donnerstag 14:00 Uhr. Früh kommen für beste Plätze. Abends ist der Einlass deutlich langsamer.
Über 60 Foodstände: Pizza, Burger, Döner, Vegan, Asiatisch. Preise liegen 30–50% über Stadtpreisen. Festival-Supermarkt auf dem Campinggelände mit fairen Preisen.
Warmduschen kostenpflichtig (ca. 3 Euro), Kalte Duschen kostenlos. Portable Toiletten auf dem gesamten Gelände verteilt. Comfort-Camping bietet bessere Anlagen.
Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt, wenn sie von einem Erziehungsberechtigten mit gültigem Ticket begleitet werden. Kinderschutzbereiche und Family-Zone vorhanden.
Beide Festivals werden vom Hamburger Konzertveranstalter FKP Scorpio organisiert und finden zeitgleich am ersten Juni-Wochenende statt. Das Line-up ist identisch; die Atmosphäre und Logistik unterscheiden sich erheblich:
Stadtnahe Lage mit direktem S-Bahn-Anschluss. Tagesausflügler können ohne Übernachtung teilnehmen. Flaches Gelände, gut für Rollstuhlfahrer. Nürnbergs Infrastruktur (Hotels, Restaurants) gut nutzbar. Atmosphäre etwas ruhiger.
Eifel-Landschaft, hügeliges Gelände mit abwechslungsreicher Atmosphäre. Weniger Stadtinfrastruktur; stärker auf Festival-Camping ausgerichtet. Längere Anreise aus den meisten deutschen Ballungszentren. Ruf als das ursprünglichere Rock-Festival.
Das gastronomische Angebot auf Rock im Park ist in den vergangenen Jahren deutlich vielfältiger und qualitativ hochwertiger geworden. Neben den klassischen Festival-Optionen wie Pizza, Currywurst und Döner gibt es inzwischen auch vegane und vegetarische Alternativen, asiatische Küche, Sushi-Stände und regionale Spezialitäten aus Franken. Preise auf dem Festivalgelände liegen typischerweise 40–60 Prozent über den üblichen Stadtpreisen: Ein einfaches Gericht kostet 8–14 Euro, ein Getränke-Kombi mit Essen 12–18 Euro.
Rock im Park nutzt ein Chip-Armband-System für bargeldloses Bezahlen auf dem Gelände. Das Armband kann online oder an Ladestationen vor Ort mit Guthaben aufgeladen werden. Bargeld wird an manchen Ständen akzeptiert, ist aber nicht auf dem gesamten Gelände garantiert. Empfehlung: 60–80 Euro Cashless-Guthaben pro Tag für Essen und Getränke einkalkulieren.
Auf dem Campinggelände ist das Mitbringen eigener Getränke und Lebensmittel erlaubt und empfehlenswert. Glasflaschen sind verboten, Plastikflaschen und Dosen hingegen gestattet. Auf dem Festivalgelände selbst sind eigene Getränke nicht erlaubt – alle Eingangskontrollen prüfen dies. Ein voller Magen beim Einlass spart erhebliche Kosten.
Getränkebecher auf dem Festivalgelände unterliegen einem Pfandsystem (meist 2 Euro pro Becher). Pfandmarken können an speziellen Ausgabestellen eingelöst werden. Das System reduziert erheblich den Plastikmüll auf dem Gelände und ist seit Jahren fester Bestandteil des deutschen Festival-Standards.
Rock im Park unternimmt erhebliche Anstrengungen, das Festival für Besucher mit körperlichen Einschränkungen zugänglich zu machen. Es gibt dedizierte Rollstuhlbereiche vor den Hauptbühnen mit guter Sichtlinie, barrierefreie Toiletten auf dem gesamten Gelände sowie eine spezielle Begleitperson-Regelung: Schwerbehinderte (ab GdB 50 mit Merkzeichen B) erhalten ein kostenloses Ticket für ihre Begleitperson. Das Festivalgelände am Volkspark Dutzendteich ist weitgehend flach, was die Nutzung für Rollstuhlfahrer erleichtert. Für Gehörlose bieten einige Festivalbereiche vibrotaktile Systeme oder Gebärdensprachdolmetscher bei ausgewählten Programmpunkten. Alle Details zur Barrierefreiheit und das Antragsformular für Begleitpersonen-Tickets sind auf der offiziellen FKP-Scorpio-Website verfügbar.
Rock im Park verfügt über ein professionelles Sicherheitskonzept, das in enger Abstimmung mit der Stadt Nürnberg und der bayerischen Polizei entwickelt wird. An allen Eingängen gibt es Taschenkontrollen; verbotene Gegenstände werden konfisziert. Ein umfangreiches Kamera- und Sicherheitspersonal-System sorgt dafür, dass das Festival trotz der enormen Besucherzahl sicher verläuft. Wer auf dem Gelände jemanden in Not sieht oder sich selbst in einer Notlage befindet, findet überall auf dem Gelände verteilte Sanitätsstationen sowie einen zentralen Erste-Hilfe-Punkt nahe des Festivaleingangs. Das Festival-Team appelliert außerdem an alle Besucher, auf die Mitmenschen zu achten: Bei Schwindel oder Erschöpfung in der Menge eines Konzerts immer sofort Sicherheitspersonal ansprechen.
Foto- und Videoaufnahmen mit dem Smartphone sind auf dem gesamten Gelände erlaubt, professionelle Kameras mit Wechselobjektiven hingegen nicht. Die Künstler entscheiden individuell, ob Foto- oder Videoaufnahmen während ihrer Show gestattet sind; entsprechende Hinweise werden am Bühnenbereich kommuniziert. Das Teilen von Erlebnissen auf Social Media mit dem offiziellen Festival-Hashtag ist ausdrücklich erwünscht und Teil der Community-Kultur rund um Rock im Park.