Die schönsten klassischen Konzerte in Deutschlands KonzertsÀlen
Von den groĂen Philharmonien bis zu intimen Kammerkonzerten - erleben Sie die Vielfalt klassischer Musik in Deutschland. Die Berliner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig und die MĂŒnchner Philharmoniker prĂ€sentieren Weltklasse-Programme mit internationalen Solisten.
Herbert-von-Karajan-Str. 1, Berlin
Platz der Deutschen Einheit 1
Augustusplatz 8, Leipzig
Theaterplatz 2, Dresden
Rosenheimer Str. 5, MĂŒnchen
Bischofsgartenstr. 1, Köln
Neben den groĂen KonzerthĂ€usern bieten zahlreiche kleinere SpielstĂ€tten intime Konzerterlebnisse. Die Berliner Konzerthaus Kammermusik-Reihe, das Prinzregententheater MĂŒnchen und das Kurhaus Wiesbaden prĂ€sentieren erstklassige Kammermusik in historischem Ambiente.
Verpassen Sie keine Premiere und keine Sonderkonzerte!
Sie möchten in die Welt der klassischen Musik eintauchen? Viele KonzerthĂ€user bieten spezielle EinfĂŒhrungen und moderierte Konzerte an. Die "Casual Concerts" der Berliner Philharmoniker oder die "Espresso-Konzerte" in Hamburg sind perfekt fĂŒr den ersten Kontakt mit klassischer Musik.
45 Minuten Musik in der Mittagspause
Feierabend-Konzerte mit Lounge
Klassik fĂŒr die ganze Familie
Von Classic Rock bis Death Metal. Top-Acts: Rammstein, Die Toten Hosen, Scorpions. 150+ Konzerte/Monat deutschland weit.
Helene Fischer, Andrea Berg, Mark Forster. 200+ Shows/Monat. Ausverkaufte Arenas in 48h.
Berliner Philharmoniker, Staatsoper. 80+ AuffĂŒhrungen/Monat. Dress Code: Smart Casual bis Black Tie.
Techno, House, Trance. Berlin Clubszene weltberĂŒhmt. 300+ Club-Nights/Woche.
KapazitĂ€t: 17.000 | Acts: Taylor Swift, Ed Sheeran, Coldplay | Tickets: âŹ50-250 | ĂPNV: S+U Warschauer Str.
KapazitĂ€t: 20.000 | GröĂte Indoor-Arena | ParkplĂ€tze: 3.000 | U-Bahn: Deutzer Freiheit
KapazitÀt: 15.500 | Beste Akustik Deutschlands | Olympiapark-AtmosphÀre | U3 Olympiazentrum
KapazitĂ€t: 2.100 | Weltklasse-Klassik | Tickets âŹ15-300 | Architektur-Highlight | Plaza kostenlos
Deutschland bietet erstklassige Venues: Mercedes-Benz Arena Berlin (17.000), Lanxess Arena Köln (20.000), Olympiahalle MĂŒnchen (15.500). FĂŒr intime Shows: Club-Venues mit 200-1.000 KapazitĂ€t.
FĂŒr beliebte Acts: Sofort beim Vorverkaufsstart. FĂŒr lokale Bands: 1-2 Wochen vorher. Last-minute Tickets oft 30% gĂŒnstiger, aber Risiko ausverkauft.
Ja! VIP-Pakete beinhalten: Early Entry, Meet & Greet, exklusive Merchandise, Premium-SitzplÀtze, Backstage-Access (je nach Package). Preise: 2-5x Standardticket.
Deutschland ist die unbestrittene Heimat der klassischen Musik. Kein anderes Land hat so viele unsterbliche Komponisten hervorgebracht: Johann Sebastian Bach, geboren 1685 in Eisenach, revolutionierte die abendlĂ€ndische Musik mit seinen Fugen, Kantaten und Passionen. Ludwig van Beethoven, Sohn einer Bonner Musikerfamilie, schrieb neun Sinfonien, die bis heute zu den meistgespielten Werken der Welt zĂ€hlen. Johannes Brahms, geboren 1833 in Hamburg, vollendete die romantische Orchestertradition. Georg Friedrich HĂ€ndel, Georg Philipp Telemann, Robert Schumann, Richard Strauss â die Liste der deutschen Klangmeister ist endlos. Diese einzigartige historische Tiefe macht den Besuch eines klassischen Konzerts in Deutschland zu einem Erlebnis, das weit ĂŒber bloĂe Unterhaltung hinausgeht.
Deutschland unterhĂ€lt heute 83 öffentliche OpernhĂ€user â mehr als jedes andere Land der Welt. Zum Vergleich: Die USA haben etwa 200 professionelle Opernensembles fĂŒr eine dreimal so groĂe Bevölkerung, aber nur einen Bruchteil der fest subventionierten HĂ€user. Die BundeslĂ€nder und Kommunen finanzieren ihre Oper- und KonzerthĂ€user mit ĂŒber 1,5 Milliarden Euro pro Jahr, was Tickets deutlich gĂŒnstiger macht als in London, New York oder Wien. Eine Opernkarte in Frankfurt oder Dresden kann ab 15 Euro zu haben sein, wĂ€hrend das Londoner Royal Opera House selten unter 50 Pfund beginnt. Diese Staatsförderung ist politischer Konsens quer durch alle Parteien, weil Kultur als öffentliches Gut gilt.
Die groĂen Orchester Deutschlands zĂ€hlen zu den besten der Welt. Die Berliner Philharmoniker unter ihrem Chefdirigenten kirill Petrenko gelten regelmĂ€Ăig als das beste Sinfonieorchester der Welt. Karten fĂŒr ihre regulĂ€ren Konzerte im Berliner Kammermusiksaal oder in der Philharmonie kosten zwischen 20 und 110 Euro. Die MĂŒnchner Philharmoniker im Gasteig HP8 bieten vergleichbares Niveau, oft zu gĂŒnstigeren Preisen. Die Staatskapelle Dresden, gegrĂŒndet 1548 und damit eines der Ă€ltesten Orchester der Welt, spielt in der Semperoper unter dem Dirigenten Christian Thielemann â ein einzigartiges Klangerlebnis in einem der schönsten OpernhĂ€user Europas. Das NDR Elbphilharmonie Orchester in Hamburg hat seit der Eröffnung der Elbphilharmonie 2017 internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen; die Konzerthaus-Architektur von Herzog & de Meuron gilt als akustisches Weltwunder.
FĂŒr Konzertbesucher, die zum ersten Mal ein klassisches Konzert in Deutschland besuchen, gelten einige ungeschriebene Regeln. Kleidung: Formell ist willkommen, aber nicht zwingend. Im Sommer sind viele Konzertbesucher in Alltagskleidung, bei Premieren oder Galaabenden zeigen sich andere im Abendkleid oder Anzug. Das wichtigste Etikette-Gebot: Kein Applaus zwischen den SĂ€tzen einer Sinfonie oder eines Konzerts. Es ist eine der hĂ€ufigsten Situationen, in der unerfahrene Besucher unangenehm auffallen. Warten Sie, bis alle SĂ€tze beendet sind und der Dirigent die Arme senkt. Zu spĂ€t kommende Besucher werden erst in einer Pause oder zwischen StĂŒcken eingelassen â das ist strikt.
Viele KonzerthĂ€user bieten spezielle Studentenprogramme mit stark reduzierten Tickets an. Die Berliner Philharmoniker etwa vergeben Restkarten fĂŒr SchĂŒler und Studenten ab 7 Euro an der Abendkasse. Die Semperoper Dresden hat ein Jugendprogramm, bei dem 14- bis 26-JĂ€hrige Karten ab 8 Euro erhalten. Die Staatsoper Hamburg, die Oper Frankfurt und die Bayerische Staatsoper in MĂŒnchen bieten Ă€hnliche ErmĂ€Ăigungen. Wer regelmĂ€Ăig in die Oper möchte, sollte auch Abonnements prĂŒfen: Als Abonnent sichert man sich nicht nur gĂŒnstigere Preise, sondern oft auch bevorzugten Zugang zu begehrten Premieren.
| Orchester / Haus | Standort | Tickets ab | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Berliner Philharmoniker | Berlin | ab 20 ⏠| RegelmĂ€Ăig #1 weltweit, Digital Concert Hall |
| Staatskapelle Dresden | Dresden | ab 15 ⏠| Ăltestes Orchester der Welt (1548), Semperoper |
| MĂŒnchner Philharmoniker | MĂŒnchen | ab 18 ⏠| Gasteig HP8, exzellente Akustik |
| NDR Elbphilharmonie Orchester | Hamburg | ab 15 ⏠| Ikonisches Konzerthaus seit 2017 |
| Gewandhausorchester Leipzig | Leipzig | ab 12 ⏠| GegrĂŒndet 1743, Bach-Stadt |
| Bayerische Staatsoper | MĂŒnchen | ab 15 ⏠| Eines der besten OpernhĂ€user Europas |
Nein, es gibt keine Kleiderordnung. Bei normalen Konzertabenden sind Jeans und Freizeitkleidung völlig akzeptabel. Bei Premieren oder Galaabenden kleiden sich viele Besucher festlicher, aber niemand wird weggeschickt. In der Oper ist Abendgarderobe bei Premieren ĂŒblich, aber nicht vorgeschrieben. Das Wichtigste: Kleiden Sie sich so, dass Sie sich wohlfĂŒhlen â und schalten Sie das Handy ab.
Es ist eine Konvention, die sich im 19. Jahrhundert entwickelt hat. Mehrere SĂ€tze eines Werkes bilden eine dramatische Einheit â Applaus dazwischen wĂŒrde die emotionale und musikalische Spannung unterbrechen. FrĂŒher war Zwischenapplaus durchaus ĂŒblich; Beethoven soll sich darĂŒber gefreut haben. Heute gilt es als Zeichen mangelnder Kenntnis. Im Zweifelsfall warten Sie einfach, bis andere klatschen.
Dank staatlicher Subventionen sind Tickets an deutschen Opern- und KonzerthĂ€usern deutlich gĂŒnstiger als in vielen anderen LĂ€ndern. GĂŒnstige KategorieplĂ€tze beginnen oft bei 12â20 Euro, Studentenrabatte können Tickets auf 7â15 Euro reduzieren. Last-Minute-Karten oder Restkarten an der Abendkasse sind hĂ€ufig verfĂŒgbar. FĂŒr die begehrtesten Abende wie Silvesterkonzerte oder Premieren bei der Bayerischen Staatsoper oder den Berliner Philharmonikern sind Karten aber Monate im Voraus ausverkauft.
Die Elbphilharmonie Hamburg gilt seit ihrer Eröffnung 2017 als akustisches Meisterwerk â Architekt Yasuhisa Toyota entwarf den WeiĂen Saal mit ĂŒber 10.000 individuell geformten Gipsplatten. Ebenfalls herausragend: der Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie (1987 eröffnet), das Gewandhaus Leipzig (Neubau 1981) und die Semperoper Dresden. FĂŒr Barockmusik in authentischer AtmosphĂ€re sind kleinere HĂ€user wie die Nikolaikirche Leipzig oder der Zwinger in Dresden besonders empfehlenswert.