Die meisten Lübecker Weihnachtsmärkte 2026 öffnen am 23. November in der UNESCO-geschützten Altstadt. Elf verschiedene Märkte verteilen sich rund um das Rathaus, die Marienkirche, den Koberg und den Drehbrückenplatz. Der Hauptmarkt auf dem Marktplatz bleibt bis zum 30. Dezember geöffnet, am 24. und 25. Dezember sind die Märkte geschlossen, nur der Niederegger Weihnachtsbasar läuft bis einschließlich 24. Dezember. Der Eintritt zu den meisten Märkten ist frei, nur die Kunsthandwerkermärkte in St. Petri und im Heiligen-Geist-Hospital sowie die Lübsche Wiehnacht kosten Eintritt. Lübeck wirbt als Weihnachtsstadt des Nordens und verbindet Marzipan-Tradition mit hanseatischem Flair.
Der Lübecker Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz öffnet am 23. November 2026 und läuft bis zum 30. Dezember. Gleichzeitig starten die meisten weiteren Märkte in der Altstadt: Sternenwald am Klingenberg, Maritimer Weihnachtsmarkt auf dem Koberg, Hafenglühen am Drehbrückenplatz und das Wichtelwunderland. Der Historische Weihnachtsmarkt am St.-Marien-Kirchhof endet bereits am 23. Dezember. Der Kunsthandwerkermarkt im Heiligen-Geist-Hospital läuft nur vom 27. November bis zum 6. Dezember.
Die regulären Öffnungszeiten des Hauptmarktes (Marktplatz, Koberg, Klingenberg) sind Sonntag bis Donnerstag von 11 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag von 11 bis 22 Uhr. Der Drehbrückenplatz hat eigene Zeiten: Montag bis Donnerstag von 15 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag von 11 bis 22 Uhr, Sonntag von 11 bis 21 Uhr.
Am 24. und 25. Dezember bleiben die Märkte geschlossen, nur der Niederegger Weihnachtsbasar läuft bis einschließlich 24. Dezember. Am 26. Dezember öffnen Markt, Koberg und Klingenberg erst um 13 Uhr und schließen um 20 Uhr, der Drehbrückenplatz bleibt an diesem Tag geschlossen. Am 30. Dezember, dem letzten Tag, haben der Markt mit der Breiten Straße, der Sternenwald und das Wichtelwunderland von 11 bis 18 Uhr geöffnet, auch der Märchenwald läuft bis zum 30. Dezember, Koberg und Drehbrückenplatz enden bereits am 29. Dezember.
Elf Weihnachtsmärkte verwandeln die Lübecker Altstadt in die Weihnachtsstadt des Nordens. Der klassische Weihnachtsmarkt liegt rund um das Rathaus auf dem Markt und in der Breiten Straße. An zahlreichen Ständen gibt es weihnachtliches Kunsthandwerk, Christbaumschmuck, Spielzeug, regionale Produkte und Geschenkideen. Die gesamte Kulisse steht unter UNESCO-Welterbe-Schutz, was den Lübecker Weihnachtsmärkten eine besondere Atmosphäre verleiht.
Am Klingenberg erstreckt sich der Sternenwald mit roten Hütten, saisonalen Geschenken und Spezialitäten. In der Breiten Straße und auf dem Schrangen stehen weitere Hütten mit Handel, Kunsthandwerk und Gastronomie. Der Maritime Weihnachtsmarkt auf dem Koberg verbindet Weihnachtsstimmung mit hanseatischem Flair: Hier gibt es laut LTM herzhafte und süße Speisen, heißen Fliederpunsch und Glühwein, dazu ein Karussell und ein Riesenrad.
Am Drehbrückenplatz bietet das Hafenglühen Glühwein, Gebäck, herzhafte Fischsnacks und ein punktuelles Kulturprogramm. Der Niederegger Weihnachtsbasar im Café Niederegger in der Breiten Straße zeigt über 300 Weihnachtspräsente aus Marzipan und läuft vom 23. November bis zum 24. Dezember. Für hochwertiges Kunsthandwerk lohnen sich zwei Sondermärkte: In St. Petri bieten Künstler und Kunsthandwerker aus Deutschland und dem Ostseeraum ihre Arbeiten an (24. November bis 20. Dezember, täglich 11 bis 19 Uhr, Eintritt 4 Euro). Im Heiligen-Geist-Hospital findet ein weiterer Kunsthandwerkermarkt vom 27. November bis zum 6. Dezember statt, täglich von 11 bis 19 Uhr. Das mittelalterliche Hospital bietet dafür eine eindrucksvolle Kulisse.
Der Historische Weihnachtsmarkt auf dem St.-Marien-Kirchhof versetzt Besucher in mittelalterliche Atmosphäre. Handwerker zeigen dort alte Fertigkeiten und verkaufen ihre Waren, laut Veranstalter führt auch ein Schmied seine Kunst vor. Die Öffnungszeiten weichen leicht vom Hauptmarkt ab: Montag bis Donnerstag von 11 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag von 11 bis 22 Uhr, Sonntag erst ab 11:30 Uhr. Der Markt endet am 23. Dezember, eine Woche vor dem Hauptmarkt.
Direkt an der Marienkirche liegt der Märchenwald. 20 Märchenhäuser zeigen Szenen aus Grimms Märchen und ziehen besonders Familien an. Er öffnet früher als die meisten anderen Märkte: Montag bis Samstag von 10 bis 19:30 Uhr, Sonntag von 11 bis 19:30 Uhr. Der Märchenwald läuft bis zum 30. Dezember.
Auch die Lübsche Wiehnacht bietet einen eigenen Kunsthandwerkermarkt, allerdings nur an vier Tagen: am 21. und 22. November sowie am 28. und 29. November 2026. Die Lübecker Weihnachtsmärkte haben eine lange Geschichte: Der Markt am Rathaus wurde bereits 1648 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
| Markt | Zeitraum | Standort |
| Lübecker Weihnachtsmarkt | 23.11. bis 30.12.2026 | Marktplatz (Rathaus) |
| Sternenwald | 23.11. bis 30.12.2026 | Klingenberg |
| Historischer Weihnachtsmarkt | 23.11. bis 23.12.2026 | St.-Marien-Kirchhof |
| Märchenwald | 23.11. bis 30.12.2026 | Marienkirche |
| Maritimer Weihnachtsmarkt | 23.11. bis 29.12.2026 | Koberg |
| Hafenglühen | 23.11. bis 29.12.2026 | Drehbrückenplatz |
| Wichtelwunderland | 23.11. bis 30.12.2026 | Jakobikirchhof |
| Kunsthandwerkermarkt | 24.11. bis 20.12.2026 | St. Petri |
| Kunsthandwerkermarkt | 27.11. bis 06.12.2026 | Heiligen-Geist-Hospital |
| Niederegger Weihnachtsbasar | 23.11. bis 24.12.2026 | Niederegger |
| Lübsche Wiehnacht | 21./22.11. und 28./29.11.2026 | Schuppen 6 |
Beim Niederegger Weihnachtsbasar gibt es über 300 Weihnachtspräsente aus Marzipan, Weihnachtsgebäck sowie Tannenzapfen und Nussknacker aus historischen Formen von 1850.
Auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt setzt die LTM vorzugsweise Pfandgeschirr ein, die Weihnachtsmarkttassen haben keine Jahreszahl. Neben Glühwein gibt es auf dem Koberg Fliederpunsch und auf dem Historischen Weihnachtsmarkt Met.
Auf dem Markt duftet es nach gebrannten Mandeln, Mutzen und Glühwein, dazu gibt es Bratwürstchen.
Die Lübecker Weihnachtsmärkte liegen in der Altstadt und sind vom Hauptbahnhof in etwa 15 bis 20 Gehminuten erreichbar. Alternativ fahren Buslinien vom Hauptbahnhof und ZOB direkt in die Altstadt. In der Altstadt halten die Busse zum Beispiel an den Haltestellen Kohlmarkt, Wahmstraße und Koberg.
Zum Vergleich 2025: An allen Adventssamstagen fuhr ein kostenloser Weihnachtsshuttle vom Parkplatz Lohmühle über den Parkplatz Einsiedelstraße zu den Haltestellen Sandstraße und Koberg, von 11:05 bis 20:35 Uhr alle 10 Minuten, danach bis 22:27 Uhr alle 20 Minuten. Angaben für 2026 lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor.
Wer mit dem Auto anreist, findet kostenlose Park-and-Ride-Plätze an der Lohmühle (direkt an der Ausfahrt A1 Lübeck-Zentrum) und an der Einsiedelstraße. Dieses Angebot lohnt sich besonders an Adventswochenenden, wenn Parkplätze in der Innenstadt knapp werden. Das Parkleitsystem zeigt freie Plätze an.
Am vollsten wird es auf den Lübecker Weihnachtsmärkten an den Adventssamstagen, besonders ab 16 Uhr. Freitagabende sind ebenfalls stark besucht. Wer es ruhiger mag, kommt an Werktagen zwischen Marktöffnung und 15 Uhr.
Wer am Wochenende kommen möchte, sollte den Sonntagvormittag wählen: Die meisten Märkte öffnen um 11 Uhr, und bis etwa 13 Uhr bleibt es noch überschaubar. Alternativ lohnt sich ein Besuch in den Tagen zwischen den Adventssonntagen, wenn die Altstadt deutlich ruhiger ist.
Planen Sie für den Besuch mindestens zwei bis drei Stunden ein. Die Märkte verteilen sich über die gesamte Altstadt, und Wege zwischen Marktplatz, Koberg und Drehbrückenplatz dauern jeweils fünf bis zehn Minuten. Bequeme Schuhe und warme Kleidung erleichtern den Rundgang bei den kurzen Wegen über Kopfsteinpflaster.
Für Familien bietet Lübeck mehrere Anlaufpunkte. Das Wichtelwunderland ist speziell auf jüngere Besucher ausgerichtet und läuft vom 23. November bis zum 30. Dezember. Der Märchenwald an der Marienkirche begeistert mit 20 Häusern voller Grimm-Szenen. Er öffnet montags bis samstags um 10 Uhr, sonntags um 11 Uhr und schließt um 19:30 Uhr, was ihn für einen Nachmittagsbesuch mit Kindern besonders geeignet macht.
Auf dem Koberg dreht sich beim Maritimen Weihnachtsmarkt ein Riesenrad mit Blick auf Altstadt und Hafen.
Mit kleinen Kindern besuchen Sie die Märkte am besten zwischen 13 und 15 Uhr. Die Wege zwischen den Märkten sind kurz, und die Pflasterstraßen der Altstadt lassen sich auch mit Kinderwagen bewegen. Planen Sie mit Kindern etwa anderthalb bis zwei Stunden ein.
Alle Angaben ohne Gewähr, maßgeblich sind die Informationen des Veranstalters.
Die meisten Lübecker Weihnachtsmärkte öffnen am 23. November 2026. Der Kunsthandwerkermarkt in St. Petri startet am 24. November, der im Heiligen-Geist-Hospital am 27. November. Der Hauptmarkt auf dem Marktplatz läuft bis zum 30. Dezember.
Nein. Am 24. und 25. Dezember 2026 bleiben die Weihnachtsmärkte geschlossen, nur der Niederegger Weihnachtsbasar läuft bis einschließlich 24. Dezember. Am 26. Dezember öffnen Markt, Koberg und Klingenberg von 13 bis 20 Uhr.
Bei den meisten Märkten ja. Eintritt kosten die Kunsthandwerkermärkte in St. Petri (4 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei) und im Heiligen-Geist-Hospital (4 Euro, Schüler und Studenten 2 Euro, Kinder bis 16 Jahre frei) sowie die Lübsche Wiehnacht im Schuppen 6 (2 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei).
Vom Hauptbahnhof sind die Weihnachtsmärkte in 15 bis 20 Gehminuten erreichbar. 2025 fuhr an allen Adventssamstagen ein kostenloser Shuttle vom Parkplatz Lohmühle in die Altstadt, Angaben für 2026 lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Kostenlose Park-and-Ride-Plätze gibt es an der Lohmühle und der Einsiedelstraße.
Das Wichtelwunderland und der Märchenwald an der Marienkirche mit 20 Märchenhäusern sind besonders für Kinder geeignet. Der Märchenwald öffnet montags bis samstags um 10 Uhr, sonntags um 11 Uhr und schließt um 19:30 Uhr.
In der Saison 2026 gibt es elf verschiedene Weihnachtsmärkte in der Lübecker Altstadt, darunter den Hauptmarkt auf dem Marktplatz, den Historischen Weihnachtsmarkt, den Märchenwald, den Maritimen Weihnachtsmarkt und den Niederegger Weihnachtsbasar.