Dortmunder Weihnachtsstadt 2026: Termine, Weihnachtsbaum und Tipps

Die Dortmunder Weihnachtsstadt 2026 öffnet am 19. November und läuft bis zum 30. Dezember. Über 250 Stände verteilen sich auf zehn Plätze in der Innenstadt, vom Hansaplatz über den Reinoldikirchplatz bis zum Alten Markt. Das Wahrzeichen ist der 45 Meter hohe Weihnachtsbaum auf dem Hansaplatz, geschmückt mit 138.000 LED-Lichtern. Am Totensonntag (22. November) und am 25. Dezember bleibt der Markt geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Termine und Öffnungszeiten der Dortmunder Weihnachtsstadt

Die Dortmunder Weihnachtsstadt öffnet am 19. November 2026 und bleibt bis zum 30. Dezember bestehen. Die regulären Öffnungszeiten richten sich nach dem Wochentag: Montag bis Donnerstag von 11 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag von 11 bis 22 Uhr, Sonntag von 12 bis 21 Uhr. Die Imbiss- und Getränkestände bleiben in der Regel etwa eine Stunde länger geöffnet als die übrigen Stände.

Am Totensonntag, dem 22. November 2026, bleibt die Weihnachtsstadt den ganzen Tag geschlossen. Am Heiligabend (24. Dezember) öffnen nur einige Stände von 11 bis 14 Uhr. Am 1. Weihnachtstag (25. Dezember) ist der Markt komplett geschlossen. Am 2. Weihnachtstag (26. Dezember) gelten Sonntagszeiten von 12 bis 21 Uhr.

Vom 27. bis 30. Dezember gelten Sonderzeiten: am 27. und 28. Dezember jeweils 11 bis 21 Uhr, am 29. Dezember 12 bis 21 Uhr und am 30. Dezember 11 bis 21 Uhr. Der Eintritt ist an allen Tagen kostenlos. Bezahlt wird nur an den einzelnen Ständen.

Der 45 Meter hohe Weihnachtsbaum

Das Wahrzeichen der Dortmunder Weihnachtsstadt ist der 45 Meter hohe Weihnachtsbaum auf dem Hansaplatz. Er besteht nicht aus einem einzelnen Baum, sondern aus einer Konstruktion aus vielen einzelnen Rotfichten, die zu einer riesigen Tanne zusammengefügt werden. Der Aufbau dauert rund vier Wochen. Gekrönt wird der Baum von einem vier Meter hohen Engel. Der gesamte Baum wiegt etwa 40 Tonnen und ragt weit über die Dächer der umliegenden Gebäude hinaus.

Seit 2024 leuchtet der Baum mit einem neuen Lichtkonzept aus 138.000 LEDs. Ab 17 Uhr zeigt der Baum täglich eine etwa zweiminütige Lichtshow mit wechselnden Effekten, die sich am Abend regelmäßig wiederholt.

Veranstalter und Stadt Dortmund bewerben ihn als größten Weihnachtsbaum der Welt. Erstmals erleuchtet wird der Baum laut Veranstalter traditionell am Tag nach dem Totensonntag, 2026 also am Montag, 23. November. Wer den Baum bei Dunkelheit sehen möchte, sollte ab 17 Uhr vor Ort sein.

Zehn Plätze, ein Weihnachtsmarkt

Die Dortmunder Weihnachtsstadt erstreckt sich über zehn Plätze in der Innenstadt, Stadt und Veranstalter bezeichnen sie als einen der größten Weihnachtsmärkte Europas. Auf dem Hansaplatz steht der Weihnachtsbaum, rundherum Händler und Imbissstände, im Süden des Platzes liegen das Weihnachtsdorf für Kinder und das Theaterzelt. Auf dem Reinoldikirchplatz an der Reinoldikirche liegt der Märchenwald, hinter der Kirche stehen auf dem Platz von Leeds die Fahrgeschäfte.

Auf dem Alten Markt stehen zwischen den Gastronomiebetrieben Imbiss-, Feinkost- und Handelsstände. In der Kleppingstraße verläuft der Markt von der Lichtergasse bis hinunter zum Willy-Brandt-Platz. Am Willy-Brandt-Platz, dem Platz von Leeds, dem Platz von Netanya und dem Petri-Kirchplatz verteilen sich weitere Stände mit Spezialitäten und Geschenken. Die Plätze sind durch die Fußgängerzone miteinander verbunden und bequem zu Fuß erreichbar.

Die Verteilung auf mehrere Plätze hat einen praktischen Vorteil: Selbst an stark besuchten Tagen verteilt sich die Menge auf verschiedene Bereiche, und es gibt immer einen ruhigeren Platz in der Nähe.

Dortmunder Weihnachtsstadt 2026: Öffnungszeiten und Sondertage
TagÖffnungszeiten
Montag bis Donnerstag11 bis 21 Uhr
Freitag und Samstag11 bis 22 Uhr
Sonntag12 bis 21 Uhr
Totensonntag (22.11.)geschlossen
Heiligabend (24.12.)11 bis 14 Uhr (nur einige Stände)
1. Weihnachtstag (25.12.)geschlossen
2. Weihnachtstag (26.12.)12 bis 21 Uhr
27. und 28. Dezember11 bis 21 Uhr
29. Dezember12 bis 21 Uhr
30. Dezember11 bis 21 Uhr

Essen und Trinken auf der Weihnachtsstadt

Die Dortmunder Weihnachtsstadt bietet eine breite Auswahl an Speisen und Getränken. Zum deftigen Angebot gehören Bratwurst, Westfälischer Grillschinken und Reibekuchen. Süße Klassiker sind gebrannte Mandeln, Crêpes, Lebkuchen, Stollen und Schokolade. An mehreren Ständen sind vegetarische, vegane und glutenfreie Optionen gesondert gekennzeichnet, so dass Besucher mit besonderen Ernährungsbedürfnissen gezielt fündig werden.

Glühwein wird in Jahresbechern mit jährlich wechselndem Motiv ausgeschenkt. Die Becher sind ein beliebtes Sammlerobjekt: Jedes Jahr zeigt das Design ein neues Dortmunder Motiv. Neben klassischem Glühwein gibt es laut Veranstalter viele weitere Getränkespezialitäten. Die Imbiss- und Getränkestände schließen in der Regel etwa eine Stunde später als die Verkaufsstände.

An den Imbissständen bilden sich an Wochenendabenden Warteschlangen. Wer die Auswahl in Ruhe genießen möchte, kommt unter der Woche zwischen 11 und 16 Uhr, wenn an den Ständen weniger Andrang herrscht.

Programm für Familien und Kinder

Im Süden des Hansaplatzes gibt es das Weihnachtsdorf mit Programm für Kinder. Zum regelmäßigen Angebot gehören laut Veranstalter Backen und Basteln, Zauber- und Kaspertheater sowie der Besuch beim Weihnachtsmann. Eine Schnitzeljagd über alle zehn Plätze lädt Kinder ein, den Markt spielerisch zu erkunden.

Hinter der Reinoldikirche stehen Fahrgeschäfte und Karussells. Zum Vergleich 2025: Bei der Aktion Lese-Sterne lasen vom 1. bis 23. Dezember Dortmunder Persönlichkeiten im Weihnachtsdorf vor, werktags um 16:45 Uhr, samstags und sonntags um 16:30 Uhr. Das Programm richtet sich sowohl an Kinder als auch an Erwachsene.

Für einen Familienbesuch eignen sich die Nachmittagsstunden unter der Woche am besten. Planen Sie mit Kindern etwa zwei bis drei Stunden ein, um das Weihnachtsdorf und die Lichtshow am Baum zu erleben.

Anreise: ÖPNV und Parkmöglichkeiten

Die Dortmunder Weihnachtsstadt liegt in der Innenstadt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Vom Hauptbahnhof führt der Weg über die Katharinentreppe und das beleuchtete Katharinentor in die Weihnachtsstadt, bis zum Hansaplatz sind es einige Gehminuten. Die Stadtbahn-Station Kampstraße bedienen die Linien U41, U43, U44, U45, U47 und U49, die Station Reinoldikirche die Linien U42, U43, U44 und U46, beide liegen direkt am Marktgelände.

An Freitag- und Samstagabenden sowie an den Adventssonntagen ist mit erhöhtem Fahrgastaufkommen zu rechnen.

Wer mit dem Auto anreist, kann Park-and-Ride-Plätze nutzen. Der Veranstalter empfiehlt die P+R-Anlagen Hauptfriedhof, Westfalenpark (Parkplatz D1), Hafen und Schulte Rödding an der Derner Straße (U42), mit gültigem ÖPNV-Ticket parken Sie dort bis zu 24 Stunden kostenlos. Das Parkleitsystem der Stadt zeigt freie Plätze in den Parkhäusern der Innenstadt an.

Stoßzeiten vermeiden: Die besten Besuchszeiten

Am vollsten wird es auf der Dortmunder Weihnachtsstadt an den Adventssamstagen und am verkaufsoffenen Sonntag am 6. Dezember 2026. Freitagabende ab 18 Uhr sind ebenfalls stark besucht. Deutlich ruhiger ist es an Werktagen vormittags zwischen 11 und 15 Uhr.

Wer die Lichtshow am Weihnachtsbaum sehen möchte, sollte unter der Woche abends kommen: Die Shows laufen täglich ab 17 Uhr, unter der Woche bei weniger Gedränge als am Wochenende. Der Anblick des beleuchteten Baums lohnt sich besonders bei Dunkelheit.

Alle Angaben ohne Gewähr, maßgeblich sind die Informationen des Veranstalters.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann öffnet der Weihnachtsmarkt Dortmund 2026?

Die Dortmunder Weihnachtsstadt 2026 öffnet am 19. November und läuft bis zum 30. Dezember. Am Totensonntag (22. November) und am 25. Dezember bleibt der Markt geschlossen.

Wie hoch ist der Dortmunder Weihnachtsbaum?

Der Weihnachtsbaum auf dem Hansaplatz ist 45 Meter hoch und mit 138.000 LED-Lichtern geschmückt. Er wiegt rund 40 Tonnen und wird von einem vier Meter hohen Engel gekrönt.

Ist der Eintritt zur Dortmunder Weihnachtsstadt frei?

Ja, der Eintritt ist kostenlos. Bezahlt wird nur an den einzelnen Ständen.

Hat der Weihnachtsmarkt am Totensonntag geöffnet?

Nein. Am Totensonntag, dem 22. November 2026, bleibt die Dortmunder Weihnachtsstadt den ganzen Tag geschlossen.

Wo finde ich das Kinderprogramm auf der Weihnachtsstadt?

Das Weihnachtsdorf mit Backen, Basteln und Besuch beim Weihnachtsmann liegt im Süden des Hansaplatzes, daneben steht das Theaterzelt. Das Kaspertheater spielte 2025 im historischen Haus an der Nordseite der Reinoldikirche, hinter der Kirche stehen die Fahrgeschäfte.

Kann ich den Glühweinbecher behalten?

Ja. Der Glühwein wird im Jahresbecher mit jährlich wechselndem Motiv ausgeschenkt, den der Veranstalter als begehrtes Sammlerobjekt beschreibt.