Die schönsten Weihnachtsmärkte
NĂĽrnberger Christkindlesmarkt
Der berühmteste Weihnachtsmarkt der Welt! Seit 1628 in der Altstadt. Das Christkind eröffnet traditionell den Markt.
Dresdner Striezelmarkt
Einer der ältesten Weihnachtsmärkte (seit 1434)! Weltgrößte Stollenpyramide, sächsische Handwerkskunst.
Kölner Weihnachtsmarkt
Mehrere Märkte in der Stadt! Der Markt am Dom ist spektakulär. Dazu Hafen-Weihnachtsmarkt und Alter Markt.
Stuttgarter Weihnachtsmarkt
Einer der größten und ältesten Deutschlands! Über 280 Stände auf dem Schlossplatz und in der Innenstadt.
MĂĽnchner Christkindlmarkt
Am Marienplatz unter dem Rathaus-Glockenspiel. Bayerische Tradition, Kripperlmarkt am Rindermarkt.
Hamburger Weihnachtsmarkt
Mehrere Märkte - historischer Roncalli-Markt, Santa Pauli auf der Reeperbahn, Hafenambiente am Fleet.
Die Adventszeit genieĂźen!
Weihnachtsmärkte sind perfekt für gemütliche Nachmittage und Abende. Glühwein wärmt, Lebkuchen versüßt, und die Lichter schaffen magische Atmosphäre!
Tipps fĂĽr den Besuch
Beste Besuchszeiten
Wochentags nachmittags ist es am ruhigsten. Abends und am Wochenende wird es voll - aber die Atmosphäre ist dann auch am schönsten! Die ersten Adventstage sind beliebter als die Woche vor Weihnachten.
Kulinarisches
Glühwein ist Pflicht! Aber probiere auch regionale Spezialitäten: Nürnberger Rostbratwürste, Dresdner Stollen, Aachener Printen. Die Tassen sind oft Sammlerstücke!
Geschenke kaufen
Weihnachtsmärkte sind perfekt für besondere Geschenke. Handwerkskunst, Holzspielzeug, Christbaumschmuck - hier findest du Einzigartiges, das es nicht im Internet gibt.
Häufige Fragen
Welcher ist der schönste Weihnachtsmarkt?
Nürnberg, Dresden und Köln gelten als die schönsten! Aber auch Stuttgart, München und Hamburg haben wunderbare Märkte mit eigenem Charme.
Wann öffnen die Weihnachtsmärkte?
Die meisten öffnen Ende November (vor dem 1. Advent) und laufen bis kurz vor Weihnachten (22.-23. Dezember).
Die schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands – Detaillierter Überblick
Deutschland gilt als das Heimatland der Weihnachtsmärkte. Jedes Jahr besuchen Millionen von In- und Ausländern die glitzernden Adventsmärkte, die die historischen Innenstädte in ein Lichtermeer verwandeln. Kein anderes Land der Welt verfügt über eine vergleichbare Tradition und Dichte an Weihnachtsmärkten. Allein in Deutschland finden jährlich über 3.000 Weihnachtsmärkte statt – von kleinen Dorfmärkten mit handgemachten Geschenken bis hin zu internationalen Highlights wie dem Nürnberger Christkindlesmarkt, der jährlich über zwei Millionen Besucher anzieht.
Die Tradition der deutschen Weihnachtsmärkte reicht bis ins Mittelalter zurück. Der Dresdner Striezelmarkt gilt mit seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1434 als ältester Weihnachtsmarkt Deutschlands. Seitdem hat sich die Adventskultur stetig weiterentwickelt und umfasst heute neben dem klassischen Glühwein und Lebkuchen auch internationale Speisen, hochwertige Kunsthandwerksarbeiten und umfangreiche Unterhaltungsprogramme für die ganze Familie.
Überblick: Bekannte Weihnachtsmärkte mit Details
| Weihnachtsmarkt | Stadt | Ca. Standanzahl | Ă–ffnungszeit 2024 | Highlight |
|---|---|---|---|---|
| Christkindlesmarkt | Nürnberg | ca. 180 Stände | 29. Nov. – 24. Dez. | Christkind-Eröffnung, Engelsbühne |
| Striezelmarkt | Dresden | ca. 240 Stände | 27. Nov. – 24. Dez. | Weltgrößte Stollenpyramide, ältester Markt |
| Weihnachtsmarkt am Dom | Köln | ca. 160 Stände | 25. Nov. – 23. Dez. | Dom-Kulisse, Hafen-Weihnachtsmarkt |
| Stuttgarter Weihnachtsmarkt | Stuttgart | ca. 280 Stände | 26. Nov. – 23. Dez. | Einer der größten Deutschlands, Schlossplatz |
| Christkindlmarkt | München | ca. 160 Stände | 27. Nov. – 24. Dez. | Marienplatz, Kripperlmarkt, Schaukeln |
| Roncalli Weihnachtsmarkt | Hamburg | ca. 80 Stände | 25. Nov. – 23. Dez. | Historisches Ambiel, Riesenrad, Ballhofplatz |
| Weihnachtsmarkt Gendarmenmarkt | Berlin | ca. 60 Stände | 22. Nov. – 31. Dez. | Eintritt 2 €, Kunsthandwerk, Klassikkonzerte |
| Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus | Bremen | ca. 170 Stände | 25. Nov. – 22. Dez. | Rathaus-Kulisse, Schnoor-Viertel |
| Weihnachtsmarkt Erfurt | Erfurt | ca. 200 Stände | 28. Nov. – 22. Dez. | Domplatz, Waidmarkt, Altstadt |
| Weihnachtsmarkt Lübeck | Lübeck | ca. 150 Stände | 25. Nov. – 29. Dez. | Holstentor, Marzipantradition |
Regionale Spezialitäten auf deutschen Weihnachtsmärkten
Ein wesentlicher Teil des Weihnachtsmarkt-Erlebnisses ist das kulinarische Angebot. Jede Region Deutschlands bringt ihre eigenen Spezialitäten mit. In Nürnberg sind die kleinen, runden Rostbratwürste ein absolutes Muss – traditionell werden drei Stück im Brötchen serviert. Dresdner Stollen, der weit über die Grenzen Sachsens bekannt ist, wird von autorisierten Bäckern mit dem „Dresdner Stollen" Gütezeichen hergestellt und ist ein beliebtes Mitbringsel. In Aachen locken Printen – eine spezielle Form des Lebkuchens – und in München werden auf dem Rindermarkt traditionelle Krippenfiguren verkauft.
Glühwein ist natürlich das universelle Getränk der Weihnachtssaison. Je nach Region variiert das Rezept: In Sachsen ist süßer Rotwein-Glühwein besonders verbreitet, in Bayern schätzt man auch Feuerzangenbowle und Jagertee. Die begehrten Glühweintassen der verschiedenen Märkte sind mittlerweile Sammlerstücke – viele Besucher nehmen die Tasse gegen Pfand mit nach Hause.
Planung und Tipps fĂĽr den Weihnachtsmarktbesuch
Um den Weihnachtsmarktbesuch optimal zu gestalten, empfiehlt sich ein Besuch unter der Woche oder am Nachmittag des ersten Adventswochenendes. Die ersten Adventstage (Ende November bis Anfang Dezember) sind erfahrungsgemäß entspannter als die Woche vor dem 24. Dezember. Viele Märkte bieten auch Führungen an, bei denen man mehr über die Geschichte der Traditionen erfährt.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren ist auf allen großen Weihnachtsmärkten die klügste Wahl – Parkplätze in Innenstadtlagen sind knapp und teuer. Die meisten Märkte sind in den Stadtkernen oder auf historischen Plätzen gelegen, die hervorragend mit U-Bahn, Straßenbahn oder Bus erreichbar sind. Wer mehrere Märkte an einem Wochenende besuchen möchte, nutzt am besten ein Tagesticket des örtlichen Verkehrsverbunds.
Handwerk und Kunst auf deutschen Weihnachtsmärkten
Neben dem kulinarischen Angebot sind die Weihnachtsmärkte Deutschlands für ihre handwerkliche Tradition bekannt. Holzschnitzereien aus dem Erzgebirge, Glasbläserei aus Thüringen, Wollarbeiten aus Bayern und Töpferwaren aus Sachsen – auf qualitätsvollen Weihnachtsmärkten findet man ausschließlich handgefertigte Artikel von regionalen Kunsthandwerkern. Der Nürnberger Christkindlesmarkt hat besonders strenge Aufnahmekriterien: Nur Händler mit echten Handwerksprodukten dürfen ihre Stände aufbauen, was die Qualität auf konstant hohem Niveau hält. Weihnachtsschmuck, Krippen und Holzspielzeug aus diesen Märkten sind begehrte Sammlerstücke, die über Generationen weitergegeben werden.
Ein weiterer Aspekt, der deutsche Weihnachtsmärkte besonders macht, ist das Konzept der nachhaltigen und regionalen Herstellung. Immer mehr Märkte setzen auf Produkte mit kurzen Lieferketten und nachgewiesener Regionalität. Auf einigen Märkten werden Workshops angeboten, bei denen man selbst Holzschnitzereien probieren, Lebkuchen verzieren oder Kerzen gießen kann – besonders bei Familien und Kindern sehr beliebt.
Häufige Fragen zu Weihnachtsmärkten
Der Nürnberger Christkindlesmarkt mit seinem Kinderweihnachtsmarkt, der Münchner Christkindlmarkt mit den traditionellen Schaukeln und der Stuttgarter Weihnachtsmarkt mit großem Kinderkarussell eignen sich besonders gut für Familien. Viele Märkte bieten auch Bastelworkshops und Begegnungen mit dem Nikolaus an.
Die meisten großen deutschen Weihnachtsmärkte sind kostenlos zugänglich. Der Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt in Berlin ist eine Ausnahme mit einem Eintrittspreis von ca. 2 Euro. Für Sonderveranstaltungen, Konzerte oder VIP-Bereiche innerhalb der Märkte können zusätzliche Kosten anfallen.
Die Saison beginnt traditionell am Montag vor dem ersten Advent (Ende November) und endet meist am 23. oder 24. Dezember. Einige Märkte wie der Berliner Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt laufen bis in den Januar hinein.
Ja, einige Weihnachtsmärkte haben bis in den Januar geöffnet. Der Berliner Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt beispielsweise läuft bis zum 1. Januar. In anderen Städten gibt es separate Wintermärkte oder Neujahrsmarktveranstaltungen. Wer die Vorweihnachtszeit verpasst hat, findet hier eine zweite Chance auf Glühwein und Handwerk ohne das typische Vorweihnachts-Gedränge.
Der Dresdner Striezelmarkt (erste Erwähnung 1434) gilt als ältester Weihnachtsmarkt Deutschlands. Der Bautzen Weihnachtsmarkt und der Frankfurter Weihnachtsmarkt (erste Erwähnung 1393) zählen ebenfalls zu den ältesten. Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist seit 1628 dokumentiert.