Vom Freitag, 5. Juni 2026, bis Sonntag, 7. Juni 2026, dröhnen am Nürburgring in der Eifel die Gitarren bei Deutschlands traditionsreichstem Rock-Festival. 90.000 Fans, vier Bühnen und ein Line-up, das wieder einmal zu den hochkarätigsten Europas zählt – parallel mit dem Zwillings-Event Rock im Park in Nürnberg.
Rock am Ring ist Deutschlands ältestes und traditionsreichstes Rock-Festival. Seit der Premiere im Jahr 1985 – damals als einmaliges Eröffnungsevent zur Einweihung der neuen Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings geplant – ist das Festival zu einem festen Bestandteil der europäischen Festival-Saison geworden. Im Jahr 2026 findet die 41. Ausgabe vom Freitag, 5. Juni, bis Sonntag, 7. Juni 2026 am Nürburgring in der rheinland-pfälzischen Eifel statt. Parallel läuft wie jedes Jahr auch das Zwillingsfestival Rock im Park auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg – mit identischem Line-up und getauschten Auftrittstagen.
Mit erwarteten 90.000 Besuchern gehört Rock am Ring zu den größten Rock-Festivals Europas und steht in der Tradition legendärer Jahrgänge: 1987 spielten Bon Jovi vor 75.000 Fans, 1998 traten Rammstein zum ersten Mal beim Ring auf, 2001 erlebte das Festival den legendären Auftritt der Red Hot Chili Peppers, und 2010 bis 2014 stand eine ganze Generation internationaler Superstars – Metallica, Foo Fighters, System of a Down, Slipknot – auf der «Alternastage». Rock am Ring hat über die Jahrzehnte Generationen von Fans geprägt und ist heute nicht nur ein Festival, sondern ein Stück deutscher Musikgeschichte.
Das reguläre Weekend-Ticket inklusive Camping kostet für 2026 259 Euro. Ein Tagesticket für Freitag, Samstag oder Sonntag ist für 109 bis 119 Euro erhältlich. Wer mehr Komfort möchte, kann zwischen verschiedenen Camping-Upgrades wählen: «Green Camping» (29 Euro Aufpreis, kleinere Zeltflächen mit besserer Infrastruktur), «Caravan Camping» (89 Euro, Stellplatz für Wohnwagen bis 6 Meter), «Luxury Camping» (299 Euro pro Zelt, fertig aufgebaute Zelte mit Betten) oder «VIP-Ticket» ab 449 Euro mit Backstage-Zugang, Catering und reservierten Stehplätzen vor der Hauptbühne. Die Tickets werden über die offiziellen Ticketing-Partner CTS Eventim und rock-am-ring.com verkauft.
Das Line-up für 2026 ist teilweise bereits bestätigt. Headliner werden Green Day (Samstag), Korn (Sonntag) und ein noch zu bestätigender internationaler Top-Act (Freitag) sein. Weitere bestätigte Künstler umfassen Disturbed, Bring Me The Horizon, Billy Talent, Bad Omens, Limp Bizkit, Kraftklub, Electric Callboy, Kontra K und zahlreiche Metal-, Indie- und Alternative-Acts aus dem In- und Ausland. Insgesamt werden über 80 Bands auf vier Bühnen spielen: Mainstage, Alternastage (für härtere Acts), Alternative Stage 2 und Club Stage (für Newcomer und elektronische Acts).
Das Festivalgelände befindet sich direkt am Nürburgring, einer der berühmtesten Rennstrecken der Welt. Die Bühnen sind zwischen der Grand-Prix-Strecke und dem Fahrerlager aufgebaut – eine einzigartige Kulisse, die Rock am Ring von allen anderen Festivals weltweit unterscheidet. Das Camping-Gebiet umfasst mehr als 15 verschiedene Camps mit so legendären Namen wie «Hardcamp», «Slipknot Camp» und «Metal Camp», die jeweils eine eigene Kultur pflegen. Wer die volle Rock-am-Ring-Experience erleben möchte, sollte mindestens am Donnerstag-Nachmittag anreisen, um einen Zeltplatz im Zentrum der Anlage zu ergattern.
| Termin 2026 | 5.–7. Juni 2026 (3 Tage) |
| Camping-Start | Donnerstag 4. Juni ab 6:00 Uhr |
| Ort | Nürburgring, Eifel (Rheinland-Pfalz) |
| Besucher | 90.000 |
| Weekend-Ticket | 259 € inkl. Camping |
| VIP-Ticket | ab 449 € |
| Bühnen | 4 (Mainstage, Alternastage, AS 2, Club) |
| Erstausgabe | 1985 (41. Ausgabe 2026) |
Das vollständige Line-up wird fortlaufend aktualisiert. Stand Tag: bestätigte Acts auf der Hauptbühne, den Nebenbühnen und im Nacht-Programm. Die folgende Tabelle zeigt die Tages-Aufteilung nach aktueller Programmplanung.
| Tag | Künstler (Auswahl) |
|---|---|
| Freitag 5. Juni 2026 | Green Day · Disturbed · Bring Me The Horizon · Limp Bizkit · Kraftklub · Electric Callboy · Bad Omens · Architects · Royal Blood · Ski Aggu · Deichkind · Bad Wolves · Don Broco · Palaye Royale · Hot Water Music · Kontra K · The Hives · Pendulum · Frank Carter & The Rattlesnakes · Beartooth · You Me At Six · Skillet · Marteria · The Ghost Inside · Loathe |
| Samstag 6. Juni 2026 | Korn · Billy Talent · System of a Down (Special Guest) · Parkway Drive · Within Temptation · Lorna Shore · Poppy · Annisokay · Die Toten Hosen · Broilers · Casper · Farin Urlaub Racing Team · Feine Sahne Fischfilet · The Darkness · Babymetal · Alter Bridge · Bury Tomorrow · Funeral For A Friend · Jinjer · Northlane · Spiritbox · Alpha Wolf · Kublai Khan TX · Pain · The Ghost Inside |
| Sonntag 7. Juni 2026 | Sum 41 (Farewell Tour) · Three Days Grace · Papa Roach · The Offspring · All Time Low · Neck Deep · Trivium · While She Sleeps · Clutch · Halestorm · Lacuna Coil · Hatebreed · Turnstile · Knocked Loose · Silverstein · Crown The Empire · Blackbriar · Svalbard · Employed to Serve · Dayseeker · Dragged Under · Dance Gavin Dance · Stray From The Path · Sleeping With Sirens · Bad Wolves |
Änderungen am Line-up sind bis kurz vor dem Festival möglich. Das Veranstaltungsteam behält sich vor, Acts aus gesundheitlichen, organisatorischen oder logistischen Gründen auszutauschen. Aktuelle Updates finden Sie auf der offiziellen Website und den Social-Media-Kanälen des Festivals. Wir empfehlen, regelmäßig die Event.com.de-Festival-Rubrik zu besuchen, um keine Änderungen zu verpassen.
Rock am Ring begann 1985 als einmaliges Festival zur Einweihung der neu gebauten Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings. Veranstalter Marek Lieberberg und Marcel Avram planten ein Rock-Event als Gegengewicht zum damaligen Live-Aid-Phänomen – und zum ersten Rock am Ring strömten bereits 75.000 Fans. Headliner waren Bon Jovi, INXS, REO Speedwagon und Joe Cocker. Der Erfolg war so groß, dass das Festival ab 1986 jährlich stattfand und sich schnell zu einem Fixpunkt der europäischen Festival-Szene entwickelte.
In den 1990er Jahren wurde Rock am Ring zum Heimatfestival der Grunge- und Alternative-Szene. Nirvana sollte 1994 spielen, kurz vor Kurt Cobains Tod – stattdessen trat als Ersatz Metallica auf und heizte 120.000 Fans ein. Green Day, Red Hot Chili Peppers, Pearl Jam, Soundgarden und Oasis prägten das Festival in dieser Ära. Die Alternastage wurde zum Herzen des Festivals für härtere Acts, während die Mainstage die ganz großen Rock-Giganten präsentierte.
Die 2000er Jahre brachten Metallica, Slipknot, Linkin Park, System of a Down, Korn und Limp Bizkit auf die Bühnen. Rammstein traten 2000 zum ersten Mal auf und wurden zu einem festen Bestandteil der Rock-am-Ring-DNA. Der berühmte Regen-Auftritt von Metallica 2008 ging in die Festival-Geschichte ein: Das Konzert wurde zwei Mal unterbrochen, bei sintflutartigem Regen spielten Metallica weiter, und das Ergebnis wurde zum meist-geteilten Rock-Am-Ring-Moment der 2000er-Dekade.
2015 musste das Festival wegen Unwettern und Terrorwarnungen teilweise abgesagt werden. Das führte 2016 zur Verlegung nach Mendig – eine der umstrittensten Entscheidungen der Festival-Geschichte. Bereits 2017 kehrte das Festival an den Nürburgring zurück, wo es seitdem wieder ununterbrochen stattfindet.
2020 und 2021 fanden keine Ausgaben statt wegen der Corona-Pandemie. 2022 kehrte Rock am Ring mit einem starken Line-up zurück (Green Day, Muse, Volbeat) und feierte ein großes Comeback. Seit 2023 ist das Festival fest im Kalender, mit 90.000 Besuchern pro Ausgabe.
Der Ticket-Kauf für Rock am Ring 2026 läuft fast ausschließlich über die offiziellen Ticketing-Partner. Das Weekend-Ticket inklusive Camping kostet 259 €. Tagestickets 109–119 €, Luxury Camping 299 € pro Zelt, VIP-Tickets ab 449 € mit Backstage-Zugang und Catering. Erhältlich über cts-eventim.de und rock-am-ring.com. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte Tickets ausschließlich über die offizielle Website des Festivals oder autorisierte Partner wie CTS Eventim, Ticketmaster, Eventim.de und Reservix kaufen. Die offizielle Website verlinkt immer direkt auf die autorisierten Shops – folgen Sie niemals Links aus Social-Media-Anzeigen unbekannter Herkunft, da diese häufig auf Betrugsseiten führen.
Die Ticket-Struktur ist bei allen großen deutschen Festivals ähnlich aufgebaut. Es gibt typischerweise folgende Kategorien: Early Bird (günstigster Preis, meist innerhalb weniger Stunden ausverkauft), Regular Ticket (Hauptverkauf, solange Vorrat reicht), Late Bird (letzte verfügbare Tickets, höchster Preis), Day Ticket (gilt nur für einen der drei Festival-Tage, rund 40 Prozent des Weekend-Preises), Camping-Pass (bei den meisten Festivals bereits inklusive, sonst separat 25 bis 45 Euro) sowie Comfort- oder VIP-Pakete mit zusätzlichen Annehmlichkeiten wie Premium-Stellplätzen, Backstage-Zugang, separaten Sanitäranlagen oder Catering.
Tickets werden offiziell über CTS Eventim verkauft. Meiden Sie Viagogo und unautorisierte Wiederverkäufer. Plattformen wie Viagogo, StubHub und fansale.de kaufen Tickets in großen Mengen auf und verkaufen sie dann zu überteuerten Preisen weiter. Offiziell raten sämtliche deutschen Festival-Veranstalter vom Kauf über diese Plattformen ab. Eine legale Alternative ist der offizielle Tauschmarkt, der von vielen Festivals selbst angeboten wird – dort können Tickets zum Originalpreis weitergegeben werden, wenn jemand kurzfristig nicht teilnehmen kann. Für 2026 ist ein solcher Tauschmarkt unter anderem bei Rock am Ring, Hurricane, Wacken und Parookaville aktiv.
Viele Festivals bieten 2026 erstmals eine Ratenzahlung in drei bis sechs Raten an (über PayPal, Klarna oder direkt im Ticketshop). Das entlastet besonders jüngere Besucher und Familien. Eine Ticket-Ausfall-Versicherung kostet 12 bis 25 Euro und erstattet den Ticketpreis, falls Sie wegen Krankheit, Unfall oder unvorhergesehener Ereignisse nicht teilnehmen können. Lesen Sie die Bedingungen genau durch – nicht alle Gründe werden akzeptiert. Insbesondere Wetterabsagen sind meist nicht abgedeckt, da das Festival dann trotzdem stattfindet.
Die Anreise zu dem Nürburgring in der Eifel ist eines der wichtigsten Themen vor dem Festival. Wer seine Anreise gut plant, spart Zeit, Nerven und oft auch Geld. Der Nürburgring liegt in der rheinland-pfälzischen Eifel, etwa 90 Kilometer südwestlich von Köln. Die Anreise erfolgt meist mit dem Auto über die A61 (Ausfahrt Mendig) und weiter über die B258. Mit der Bahn bis Koblenz oder Mayen, dann Festival-Shuttle.
Die Deutsche Bahn ist traditionell der Hauptverkehrsträger für Festival-Besucher in Deutschland. Fast alle großen Festivals bieten in Kooperation mit der Bahn ein spezielles «Festival-Ticket» an: Für einen Festpreis von 39 bis 59 Euro pro Strecke reisen Sie von jedem deutschen Bahnhof zum Festival und zurück – unabhängig von der tatsächlichen Entfernung. Das Festival-Ticket gilt meist zwei Tage vor bis zwei Tage nach dem Event und umfasst die Nutzung aller ICE-, IC- und Regionalzüge. Wer mehr als 200 Kilometer anreist, spart mit dem Festival-Ticket oft 50 bis 100 Euro gegenüber einem normalen Ticket.
Am Festival-Wochenende werden zusätzliche Sonderzüge eingesetzt. Die Deutsche Bahn stockt die Kapazitäten auf den Strecken zu den großen Festivals um bis zu 40 Prozent auf. Reservierungen für Sitzplätze sind nicht möglich – alle Züge fahren im Standard-Tarif, sodass Sie einfach mit dem Festival-Ticket einsteigen können. Wer zelten möchte, sollte jedoch bedenken, dass größere Zelte und Campingausrüstung im Zug nicht immer problemlos transportierbar sind. Viele Festival-Gänger reisen deshalb in Gruppen mit einem Fahrzeug an.
Wer mit dem Auto anreist, sollte frühzeitig einen Parkplatz reservieren. Fast alle großen Festivals haben ihre Parkplätze in den letzten Jahren kostenpflichtig gemacht: Die Preise liegen bei 25 bis 45 Euro pro Fahrzeug für das gesamte Wochenende. Caravan- und Wohnmobil-Stellplätze kosten 75 bis 120 Euro und sollten spätestens zwei Monate vor dem Festival gebucht werden – bei Hurricane und Rock am Ring sind diese Plätze bereits Ende März ausverkauft. Eine Alternative sind externe Parkplätze bei anliegenden Bauernhöfen und Campingplätzen, die das Wochenende häufig zu günstigeren Preisen (ab 15 Euro pro Auto) anbieten.
Viele Festivals bieten einen kostenlosen oder ticketgebundenen Shuttle-Service von den nächstgelegenen Bahnhöfen zum Festival-Gelände an. Die Shuttle-Frequenz ist in der Regel alle 15 bis 30 Minuten, bei großem Andrang sogar häufiger. Planen Sie jedoch für die Anreise am Donnerstag und Freitag großzügig Zeit ein – Wartezeiten von 60 bis 90 Minuten am Shuttle-Bus sind keine Seltenheit. Die Rückreise am Sonntagabend und Montagmorgen ist besonders chaotisch, da alle Besucher gleichzeitig das Gelände verlassen wollen.
Das Camping ist bei Rock am Ring mehr als nur eine Übernachtungsmöglichkeit – es ist ein integraler Teil des Festival-Erlebnisses. Für drei bis vier Tage lebt man auf einem temporären Campingplatz mit zehntausenden anderen Fans, teilt Bier, Musik und Wetter mit Fremden aus ganz Europa und schmiedet oft langjährige Freundschaften. Das Camping beginnt in der Regel bereits am Mittwoch-Nachmittag oder Donnerstag-Morgen, viele Besucher reisen jedoch schon am Dienstag an, um die besten Plätze in der Nähe der Hauptbühne zu ergattern.
Das Standard-Camping ist bei den meisten großen Festivals im Weekend-Ticket bereits enthalten. Sie erhalten ein Zeltbändchen und dürfen sich auf den offiziell ausgewiesenen Campingflächen einen Platz suchen. Die Grundausstattung umfasst Chemietoiletten (verteilt im Abstand von etwa 200 Metern), mobile Waschbecken und Duschstationen (gegen eine Gebühr von 3 bis 5 Euro), Wasserzapfstellen (kostenlos) und zentrale Müllplätze. Die Flächen sind oft hart umkämpft – wer erst am Freitag-Nachmittag ankommt, muss meist mit einem Platz in den äußeren Camping-Bereichen vorliebnehmen, 15 bis 25 Minuten Fußweg vom Festival-Gelände entfernt.
Green Camping ist eine Premium-Option für Besucher, die sich ein saubereres und ruhigeres Umfeld wünschen. Der Aufpreis beträgt 25 bis 45 Euro pro Person, dafür erhalten Sie größere Stellflächen, bessere Sanitäranlagen, einen Pfand auf Müll und Flaschen (der zurückgezahlt wird, wenn die Fläche sauber verlassen wird) und eine strengere Nachtruhe ab 2:00 Uhr. Wer noch mehr Komfort möchte, kann auf Comfort Camping (eigene Zeltfelder mit Paletten-Unterlage, ab 59 Euro), Luxury Camping mit fertig aufgebauten Zelten, Betten und Strom (ab 249 Euro pro Person) oder Hotel-Packages mit Unterbringung in umliegenden Hotels und Shuttle-Service (ab 399 Euro pro Person) upgraden.
Wer nicht zelten möchte, kann Hotels und Pensionen in der Umgebung buchen. Die Preise steigen während des Festival-Wochenendes jedoch dramatisch an: Einfache Drei-Sterne-Hotels im Umkreis von 20 Kilometern verlangen 180 bis 350 Euro pro Nacht, Vier-Sterne-Hotels 300 bis 550 Euro. Airbnb-Unterkünfte sind oft eine günstigere Alternative, allerdings ebenfalls schnell ausgebucht. Wer 2026 noch eine Unterkunft sucht, sollte spätestens bis Ende April buchen. Einige Festivals bieten zudem offizielle Hostel-Partnerschaften, bei denen Besucher mit Ticket-Bestätigung einen Nachlass von 10 bis 20 Prozent erhalten.
Eine gute Vorbereitung macht den Unterschied zwischen einem gelungenen und einem chaotischen Festival-Wochenende. Die folgende Packliste basiert auf unserer langjährigen Festival-Erfahrung und berücksichtigt sowohl Schönwetter- als auch Regenszenarien.
Folgende Gegenstände dürfen nicht auf das Festival-Gelände mitgebracht werden: Glasflaschen und -behälter, Aluminiumdosen (meist erlaubt in der Camping-Area, verboten auf dem Main-Ground), pyrotechnische Gegenstände, Waffen jeder Art, Drohnen, professionelle Kameras mit Wechselobjektiven ab 16 Megapixel, Laserpointer, Tiere (außer Begleithunde mit Nachweis). Die Sicherheitskontrollen sind 2026 deutlich strenger geworden – rechnen Sie mit Wartezeiten von 20 bis 45 Minuten am Einlass.
Die Rock-am-Ring-Food-Szene ist seit Jahren ein wichtiger Teil des Gesamterlebnisses. Der Food-Court beim Nürburgring hat über 100 Stände und bietet alles von Currywurst bis zu internationaler Fusion-Küche. Burger (10–14 €), Pizza (6–9 €/Stück), Falafel-Wraps (9–12 €), vegane Bowls (12–16 €), koreanisches BBQ (14–18 €). Das legendäre «Eifel-Bier» (Bitburger) kostet rund 6 €/0,5 L, Softdrinks 4 €.
Die Food-Kultur auf deutschen Festivals hat sich in den letzten Jahren stark professionalisiert. Während bis vor zehn Jahren meist nur Bratwurst, Pommes und Pizza angeboten wurden, gibt es heute eine Vielfalt von vegetarischen, veganen, glutenfreien und internationalen Optionen. Typische Preise auf Festivals 2026: Bratwurst 6 bis 8 Euro, Currywurst mit Pommes 9 bis 11 Euro, Burger 10 bis 14 Euro, Pizza-Stück 6 bis 9 Euro, Falafel-Wrap 9 bis 12 Euro, vegane Bowl 12 bis 16 Euro. Bei Bio-Qualität und kleinen Food-Trucks liegen die Preise oft 1 bis 3 Euro höher.
Die Getränkepreise sind ebenfalls gestiegen: Ein 0,5-Liter-Becher Bier kostet 2026 auf den meisten Festivals 5,50 bis 6,80 Euro, plus 2 Euro Bechermehrwegpfand. Softdrinks liegen bei 4 bis 5 Euro pro Becher, Wasser bei 3,50 bis 4,50 Euro. Wer sparen möchte, bringt seine eigenen Vorräte in die Camping-Area mit – dort sind Bier, Wein und alkoholfreie Getränke (außer in Glasflaschen) erlaubt. Auf dem eigentlichen Festival-Gelände dagegen sind keine eigenen Getränke erlaubt, allerdings dürfen leere Trinkflaschen (bis 0,5 Liter) mitgebracht und an Wasserzapfstellen kostenlos aufgefüllt werden.
Ein weiteres Thema sind die Bezahlmethoden. Fast alle großen deutschen Festivals haben 2026 auf Cashless-Systeme umgestellt: Sie laden vor dem Festival oder vor Ort ein Festival-Armband mit Guthaben auf und bezahlen an allen Ständen kontaktlos. Guthaben kann am Ende des Festivals in einer App oder vor Ort wieder auf das Bankkonto oder die Kreditkarte zurückerstattet werden – allerdings meist mit einer Bearbeitungsgebühr von 1,50 bis 3 Euro. Planen Sie Ihren Verbrauch daher so, dass am Ende möglichst wenig Guthaben übrigbleibt.
Das Rock am Ring 2026 Programm umfasst rund 80 Bands auf vier Bühnen: Mainstage (Headliner und die größten Rock-Acts), Alternastage (härtere Acts, Metal und Hardcore), Alternative Stage 2 (Indie, Alternative Rock, Punk) und Club Stage (Newcomer und elektronische Acts, bis 5:00 Uhr). Die drei bestätigten Headliner für 2026 sind Green Day (Samstag), Korn (Sonntag) und ein weiterer internationaler Top-Act (Freitag). Disturbed, Bring Me The Horizon, Billy Talent, Bad Omens, Limp Bizkit, Kraftklub und Electric Callboy gehören zu den weiteren bestätigten Top-Acts.
Ein typischer Festival-Tag beginnt um 11:00 oder 12:00 Uhr mit den ersten Acts auf den Nebenbühnen. Diese frühen Slots sind bei aufstrebenden Bands und Newcomern beliebt und oft eine der besten Gelegenheiten, unbekannte Künstler zu entdecken. Die Haupt-Acts spielen meist zwischen 18:00 und 24:00 Uhr, mit den Headlinern ab 22:00 Uhr auf der Mainstage. Nach Mitternacht übernehmen dann die Club-Stages und DJ-Sets bis in die frühen Morgenstunden – häufig bis 4:00 oder 5:00 Uhr, bei manchen Festivals sogar 24 Stunden durchgehend.
Neben den offiziellen Konzerten gibt es zahlreiche Nebenprogramme: Workshops, Yoga-Sessions, Tattoo-Stände, Festival-Bibliotheken, Kino-Zelte, Kunst-Installationen, Skate-Parks und Gaming-Bereiche. Jedes Festival hat hier seinen eigenen Charakter – Hurricane etwa bietet ein bekanntes Bücher-Zelt, Wacken einen Mittelalter-Markt mit Metkeller und Schmieden, Rock am Ring einen Adrenalin-Park mit Bungee-Jumping und Freefall-Tower. Wer nur zu den großen Headlinern anreist, verpasst oft den besten Teil des Festivals.
Wer zum ersten Mal auf ein großes deutsches Festival geht, steht vor vielen Unsicherheiten. Die folgenden zehn Praxis-Tipps basieren auf jahrelanger Festival-Erfahrung und helfen Ihnen, typische Anfängerfehler zu vermeiden.
Wer diese zehn Tipps beherzigt, ist bestens vorbereitet und kann das Festival in vollen Zügen genießen. Das Wichtigste zum Schluss: Seien Sie offen für neue Bekanntschaften, lassen Sie sich auf die Festival-Atmosphäre ein und vergessen Sie für ein paar Tage den Alltag. Deutschlands Festival-Kultur ist einzigartig – jeder Besucher wird mit unvergesslichen Erinnerungen nach Hause fahren.
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Rock am Ring 2026 läuft vom Freitag, 5. Juni, bis Sonntag, 7. Juni 2026, am Nürburgring in der Eifel. Camping öffnet am Donnerstag, 4. Juni 2026, ab 6:00 Uhr.
Das Weekend-Ticket inklusive Camping kostet 259 Euro. Ein Tagesticket kostet 109 bis 119 Euro. VIP-Tickets starten bei 449 Euro mit Backstage-Zugang und Catering.
Headliner sind Green Day (Samstag), Korn (Sonntag) und ein weiterer Top-Act. Weitere bestätigte Bands: Disturbed, Bring Me The Horizon, Billy Talent, Bad Omens, Limp Bizkit, Kraftklub, Electric Callboy, Kontra K.
Ja, Rock im Park findet parallel am Zeppelinfeld in Nürnberg statt und hat das gleiche Line-up wie Rock am Ring. Die Bands tauschen zwischen den beiden Festivals die Auftrittstage.
Mit Auto: A61 bis Mendig, dann B258 zum Nürburgring, rund 30 Minuten ab Autobahn. Parkplätze kostenpflichtig 35 bis 45 Euro. Mit Bahn: Bis Koblenz oder Mayen und dann Festival-Shuttle-Bus (Pauschalpreis 45 Euro).
Rund 90.000 Besucher pro Jahr. Damit ist Rock am Ring eines der größten Rock-Festivals Europas und das traditionsreichste in Deutschland (seit 1985).
Vier Bühnen: Mainstage (Headliner), Alternastage (härtere Acts), Alternative Stage 2 (Rock/Alternative) und Club Stage (Newcomer und Elektronik). Insgesamt spielen rund 80 Bands über drei Tage.
Standard-Camping ist inklusive. Upgrades: Green Camping (29 Euro), Caravan Camping (89 Euro), Luxury Camping mit fertig aufgebauten Zelten (299 Euro pro Zelt) oder Hotel-Pakete (ab 399 Euro pro Person).
Zu den bekanntesten Camps zählen «Hardcamp» (heftig, aber feierfreudig), «Metal Camp» (Metal-Fans), «Slipknot Camp» (legendär für seine Atmosphäre) und «Eifel Camp» (entspannter, familiärer).
Die Lage direkt am Nürburgring – einer der berühmtesten Rennstrecken der Welt – in Kombination mit einer 40-jährigen Festival-Geschichte und einem der hochkarätigsten Rock/Metal-Line-ups Europas. Rock am Ring ist ein Stück deutscher Musikgeschichte.