Einen Presale Code für Konzert-Tickets zu bekommen ist einfacher, als viele denken. Die Codes werden über Newsletter, Fan-Clubs, Kreditkartenanbieter und Venue-Kanäle verteilt. Wer rechtzeitig die richtigen Quellen abonniert, sichert sich Tickets, bevor der reguläre Vorverkauf überhaupt startet. Hier erfährst du, wo du Presale Codes findest und wie du sie richtig einsetzt.
Ein Presale Code ist ein Zugangscode, der dir ermöglicht, Konzert-Tickets vor dem offiziellen Verkaufsstart zu kaufen. Der Vorverkauf (Presale) beginnt in der Regel ein bis drei Tage vor dem allgemeinen Verkauf und ist nur für Personen zugänglich, die über einen gültigen Code verfügen.
Der Ablauf ist simpel: Du gehst während des Presale-Zeitfensters auf die Ticketseite, gibst deinen Code ein (oder wirst automatisch erkannt, wenn du vorher registriert bist) und kannst dann Tickets auswählen und kaufen. Die Plätze im Presale sind begrenzt, deshalb ist Schnelligkeit gefragt.
Presale Codes sind nicht übertragbar gedacht, werden aber in der Praxis oft in Fan-Foren geteilt. Manche Codes funktionieren nur einmal, andere sind generische Codes, die von mehreren Personen genutzt werden können.
Es gibt mehrere Wege, an Presale Codes zu kommen. Je mehr Quellen du abdeckst, desto höher deine Chancen:
Wenn du einen Presale Code hast, zählt jede Minute. Hier ist der Ablauf Schritt für Schritt:
Falls die Seite langsam lädt oder du in eine Warteschlange kommst: nicht die Seite neu laden. Das wirft dich in den meisten Fällen ans Ende der Schlange zurück.
Nicht jeder Presale funktioniert gleich. Hier sind die gängigsten Varianten:
Artist Presale: Wird direkt vom Künstler oder dessen Management organisiert. Der Code kommt über den offiziellen Newsletter oder die Fan-Club-Mitgliedschaft. Diese Presales bieten oft die besten Plätze.
Venue Presale: Die Konzerthalle gibt Tickets an ihre Newsletter-Abonnenten frei. Besonders nützlich, wenn du regelmäßig in derselben Location bist.
Kreditkarten-Presale: Exklusiv für Inhaber bestimmter Kreditkarten. Der Zugang erfolgt über einen speziellen Link oder Code, den du über deinen Kartenanbieter erhältst.
Spotify/Streaming-Presale: Einige Streaming-Dienste bieten Presale-Zugang basierend auf deinem Hörverhalten an. Wenn du einen Künstler oft streamst, wirst du gegebenenfalls für dessen Presale vorgeschlagen.
Allgemeiner Vorverkauf: Technisch gesehen kein Presale, sondern der reguläre Verkaufsstart. Hier gibt es keinen Code – wer zuerst kommt, kauft zuerst.
Auch mit einem gültigen Code kann einiges schiefgehen. Diese Fehler kosten dich im schlimmsten Fall die Tickets:
Wenn du den Presale verpasst hast, ist noch nicht alles verloren:
Beim regulären Verkaufsstart sind oft noch ausreichend Tickets verfügbar. Die Menge, die im Presale freigegeben wird, ist bei vielen Events nur ein Bruchteil der Gesamtkapazität.
Manche Veranstalter schalten kurz vor dem Konzert noch Restkarten frei – besonders Plätze mit eingeschränkter Sicht oder Stehplätze, die vorher gesperrt waren.
Offizielle Ticket-Börsen des Veranstalters sind eine weitere Option. Dort verkaufen andere Fans Tickets, die sie nicht nutzen können, oft zum Originalpreis. Meide dagegen inoffizielle Zweitmarkt-Plattformen, auf denen die Preise oft stark überhöht sind.
Und für das nächste Mal: Trage dich jetzt in alle relevanten Newsletter ein, damit du beim nächsten Presale dabei bist.
Damit du beim nächsten Presale nichts verpasst, hilft ein grober Zeitplan. Die genauen Zeiten variieren, aber die Reihenfolge ist bei den meisten Tourankündigungen ähnlich:
Der reine Ticketpreis ist selten der Endpreis. Ein einfaches Beispiel zeigt, warum du vorher rechnen solltest:
Angenommen, das Ticket kostet im Presale 80 Euro. Dazu kommt eine Vorverkaufsgebühr von rund 10 Prozent (also 8 Euro), eine Systemgebühr von 2,50 Euro und der Versand digital oder per Post zwischen 0 und 5 Euro. Bei einer digitalen Zustellung liegst du bei etwa 90,50 Euro pro Ticket, bei zwei Karten also rund 181 Euro.
Vergleiche diesen Endpreis mit dem, was du später auf freien Ticket-Börsen zahlen würdest. Wenn dort dasselbe Ticket 150 Euro plus 20 Prozent Servicegebühr kostet, landest du bei 180 Euro pro Karte – doppelt so viel wie im Presale. Der Aufwand für Newsletter und pünktliches Einloggen zahlt sich also finanziell aus.
Hinweis: Konkrete Gebühren variieren je nach Plattform, Kategorie und Event; prüfe im Checkout jeden Posten einzeln, bevor du den Kauf bestätigst. Rechne bei mehreren Tickets auch die Zahlungsgebühren pro Transaktion mit ein, nicht pro Sitzplatz.
Auch bei sauberer Vorbereitung geht manchmal etwas schief. So reagierst du auf die häufigsten Probleme:
Presale-Bedingungen variieren je nach Künstler, Veranstalter und Ticketplattform – informiere dich vor jedem Event über die konkreten Regeln.
In den meisten Fällen ja. Presale Codes werden über Newsletter, Fan-Clubs und Kreditkartenanbieter kostenlos verteilt. Manche Plattformen bieten kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaften mit garantiertem Presale-Zugang an.
Das hängt vom Code ab. Generische Codes, die an alle Newsletter-Abonnenten gehen, funktionieren oft für mehrere Personen. Personalisierte Codes sind an dein Konto gebunden und nicht übertragbar.
Die Gültigkeit ist auf das jeweilige Presale-Zeitfenster beschränkt, das in der Regel wenige Stunden bis maximal zwei Tage dauert. Nach Ablauf des Fensters ist der Code wertlos.
Oft ja. Da der Presale vor dem allgemeinen Verkauf stattfindet, hast du Zugriff auf Plätze, die sonst sofort vergriffen wären. Besonders Artist Presales bieten häufig bevorzugte Platzkategorien.
Prüfe Tippfehler, das Zeitfenster und ob der Code für die richtige Veranstaltung gilt. Falls alles stimmt und der Code trotzdem nicht funktioniert, wende dich an den Kundenservice der Ticketplattform.