Die Skyline-Stadt verbindet Business mit Entertainment auf höchstem Niveau. Von der legendären Festhalle über die prachtvolle Alte Oper bis zur kultigen Batschkapp – Frankfurt bietet Live-Musik für jeden Geschmack.
Von Mega-Stars bis Underground – alle Events der Mainmetropole
Legendäre Hallen und kultige Clubs
So erlebst du die Mainmetropole richtig
Alt-Sachsenhausen für Apfelwein und hessische Küche. Schweizer Straße für internationale Restaurants. Bahnhofsviertel für Street Food und Multikulti.
S-Bahn S3-S6 zur Messe/Festhalle, U6/U7 Alte Oper. Konzertkarten oft mit RMV-Ticket. Nachtbusse und S-Bahnen bis tief in die Nacht.
Innenstadt für kurze Wege, Sachsenhausen für Ambiente, Westend für gehobenes Niveau. Bei Messen und Großevents sehr teuer – früh buchen!
Mousonturm (Avantgarde), Das Bett (Indie), Gibson Club (Elektro), Zoom Frankfurt, Nachtleben, Robert Johnson (Techno-Legende in Offenbach).
Bahnhofsviertel für Bars und Clubs bis morgens. Sachsenhausen für gemütliches Ausklingen. Berger Straße für alternatives Publikum.
Museumsufer (11 Museen!), Main Tower Aussicht, Römerberg Altstadt, Palmengarten. MainNizza am Flussufer für Entspannung.
Alles Wichtige für deinen Konzertbesuch
Frankfurt am Main ist als Finanzmetropole bekannt, wird aber oft unterschätzt als eine der lebendigsten Musikstädte Deutschlands. Die Mainmetropole bietet ein außergewöhnlich breites Spektrum an Live-Musik: von der legendären Festhalle, die mit ihrer Jugendstil-Kuppel und einer Kapazität von bis zu 13.500 Zuschauern zu den schönsten Konzerthallen Europas zählt, über die prunkvolle Alte Oper mit ihren 2.500 Plätzen bis hin zur Jahrhunderthalle in Frankfurt-Höchst, die mit ihrem Industriecharme und ca. 10.000 Kapazität mittelgroße Touren in Frankfurt empfängt. Die Batschkapp, 1976 gegründet, gilt als einer der wichtigsten Clubs für Rock, Punk und Alternative in Deutschland und hat Bands wie den Ärzten und Slime in ihrer frühen Phase beherbergt. Der Zoom Frankfurt mit ca. 1.500 Plätzen ist die Adresse für Indie und Alternative der mittleren Kategorie. Was Frankfurt von anderen deutschen Musikstädten unterscheidet: Die Kaufkraft durch die Bankenbranche ermöglicht es, große internationale Tourneen anzuziehen, die kleinere Städte nicht auf dem Spielplan haben. Gleichzeitig hat das Rhein-Main-Gebiet eine sehr heterogene Bevölkerung mit starker Nachfrage nach internationaler Musik aus der ganzen Welt – von indischer Klassik bis brasilianischem Samba.
| Venue | Kapazität | Adresse | ÖPNV | Ticketpreise |
|---|---|---|---|---|
| Festhalle Frankfurt | bis 13.500 | Ludwig-Erhard-Anlage 1 | S3–S6 Frankfurt Messe, U4 Festhalle/Messe | 60 – 180 € |
| Deutsche Bank Park | bis 60.000 | Mörfelder Landstr. 362 | S8/S9 Stadion, Bus 61 | 50 – 250 € |
| Alte Oper Frankfurt | bis 2.500 | Opernplatz 1 | U6/U7 Alte Oper | 25 – 120 € |
| Jahrhunderthalle | bis 10.000 | Pfaffenwiese 301, Höchst | S1 Frankfurt-Höchst | 40 – 80 € |
| Batschkapp | bis 1.500 | Gwinnerstr. 5, Fechenheim | Bus 34, Straßenbahn 11 | 20 – 35 € |
| Zoom Frankfurt | bis 1.500 | Eschersheimer Ldstr. 2 | U1–U3 Eschenheimer Tor | 25 – 55 € |
Frankfurt unterscheidet sich von Berlin, Hamburg und München als Konzertstandort durch einige spezifische Faktoren. Erstens ist die Festhalle mit ihrer historischen Jugendstil-Kuppel aus dem Jahr 1909 ein einzigartiges Bauwerk, das Konzertbesuche zu einem architektonischen Erlebnis macht. Die Akustik der Halle ist legendär, und viele Künstler schätzen die besondere Atmosphäre. Zweitens hat Frankfurt durch den internationalen Flughafen eine hervorragende Infrastruktur für internationale Tourpläne. Viele Künstler machen Frankfurt zur einzigen deutschen Station ihrer Welttourneen, da man von hier aus ganz Europa gut erreichbar ist. Drittens ist die Frankfurter Clubszene, obwohl weniger bekannt als Berlin, von hoher Qualität: Der Robert Johnson in Offenbach gilt weltweit als einer der einflussreichsten Techno-Clubs und hat zahlreiche internationale DJs bekannt gemacht. Die Alte Oper Frankfurt ist nicht zu verwechseln mit einer aktiven Oper – das historische Gebäude wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Konzert- und Kongresszentrum neu eröffnet und beherbergt heute ein hervorragendes Jazz- und Klassikprogramm sowie gelegentlich crossover-Acts.
Die Festhalle Frankfurt ist die erste Wahl für große Produktionen mit 10.000–13.500 Besuchern. Mit ihrer historischen Jugendstil-Kuppel bietet sie eine einzigartige Atmosphäre und exzellente Akustik. Für absolute Mega-Shows mit über 40.000 Besuchern nutzt man den Deutsche Bank Park (Waldstadion), der für Konzerte bis zu 60.000 Plätze bietet. Die Jahrhunderthalle in Höchst ist ideal für Shows mit 5.000–10.000 Besuchern und bietet einen industriellen Charme, der gut zu Rock und Metal passt.
Die Festhalle liegt auf dem Messegelände und ist optimal mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Mit der S-Bahn (S3, S4, S5, S6) bis Haltestelle Frankfurt Messe, dann ca. 5 Minuten zu Fuß. Alternativ mit der U4 bis Festhalle/Messe, direkter Ausgang. Mit dem Auto über die A648, Ausfahrt Messe, dann P8 oder P9 nutzen. Bei Großveranstaltungen sind die Parkhäuser schnell voll, ÖPNV wird dringend empfohlen. Taxen und Ride-Hailing am Ausgang Torhaus Mitte.
Die Alte Oper Frankfurt ist kein aktives Opernhaus, sondern ein historisches Konzert- und Kongresszentrum am Opernplatz. Das 1880 erbaute und nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaute Gebäude bietet mit dem Großen Saal (2.500 Plätze) und dem Mozart-Saal (750 Plätze) erstklassige Akustik. Das Programm umfasst internationalen Jazz (regelmäßig Top-Acts), klassische Orchesterkonzerte, Kammermusik und gelegentlich Weltmusik oder Pop-Crossover. Tickets beginnen bei ca. 25 Euro für günstige Plätze.
Ja, Frankfurt bietet im Sommer mehrere Open-Air-Formate. Das Museum-Ufer-Fest mit seinen Konzerten am Mainufer ist das größte kulturelle Open-Air-Event der Stadt mit freiem Eintritt zu vielen Acts. Der Deutsche Bank Park wird für Mega-Konzerte mit bis zu 60.000 Besuchern genutzt. Der Rebstockpark veranstaltet gelegentlich Open-Air-Shows. Die Alte Oper hat einen Außenbereich am Opernplatz, der im Sommer für kleinere Events genutzt wird.
Vor einem Konzert in der Festhalle bietet sich das Messegelände oder die Innenstadt an: Alt-Sachsenhausen (10 Min. mit der U-Bahn) für Apfelwein und hessische Küche, die Schweizer Straße für internationale Restaurants aller Preisklassen, und das Bahnhofsviertel für Street Food und weltküche. Vor der Alte Oper liegt der Opernplatz mit mehreren Restaurants, ideal für ein Dinner vor der Vorstellung. Für Konzerte in der Batschkapp in Fechenheim empfiehlt sich ein Voressen in der Berger Straße oder im Nordend.
Von der historischen Festhalle bis zum Techno-Tempel – Frankfurt bietet Weltklasse-Entertainment vor beeindruckender Skyline!