Die fünfte Jahreszeit beginnt am 11.11.2025 um 11:11 Uhr am Kölner Heumarkt und gipfelt in den «tollen Tagen» vom 12. Februar (Weiberfastnacht) bis zum 18. Februar 2026 (Aschermittwoch). Rosenmontag 2026 fällt auf den 16. Februar – das größte Karnevalsereignis Deutschlands mit 1,5 Millionen Zuschauern am Zugweg.
Der Kölner Karneval – in der Domstadt immer «Fastelovend» oder «Fasteleer» genannt – ist die größte und kulturell bedeutendste Karnevalsveranstaltung Deutschlands. Die Session 2025/2026 wurde am Dienstag, 11. November 2025, pünktlich um 11:11 Uhr auf dem Heumarkt eröffnet und endet mit dem Aschermittwoch am 18. Februar 2026. Zwischen diesen beiden Daten liegen über drei Monate Sitzungen, Bälle und Partys, doch das eigentliche Herzstück – der sogenannte «Straßenkarneval» – beginnt erst am Donnerstag, 12. Februar 2026 (Weiberfastnacht) um 11:11 Uhr und gipfelt am Rosenmontag, 16. Februar 2026 im berühmten Rosenmontagszug.
Die Ursprünge des Kölner Karnevals reichen bis zur Römerzeit zurück. Das «organisierte Brauchtum», wie wir es heute kennen, entstand jedoch erst 1823, als die Kölner Bürger eine Karnevalsordnung schufen und den ersten Rosenmontagszug organisierten. Seit 1829 wird in Köln das legendäre «Kölsche Dreigestirn» aus Prinz, Bauer und Jungfrau gewählt – drei ehrenamtliche Repräsentanten, die während der Session das Gesicht des Kölner Karnevals bilden und bei offiziellen Anlässen auftreten. Die Jungfrau wird traditionell von einem Mann dargestellt – ein Brauchtum, das aus den Zeiten stammt, als Frauen auf Bühnen nicht zugelassen waren.
Der Rosenmontagszug ist der größte und berühmteste Karnevalsumzug Deutschlands. Am Rosenmontag, 16. Februar 2026, setzen sich ab 10:30 Uhr rund 8.000 Teilnehmer in Bewegung, verteilt auf über 100 Gruppen mit Festwagen, Musikkapellen, Tanzgruppen und traditionellen Reitergruppen. Der Zugweg 2026 verläuft traditionell über die Severinstraße, den Chlodwigplatz, die Hohe Straße, den Heumarkt, die Hohe Pforte zum Neumarkt und weiter zum Rudolfplatz – eine Gesamtlänge von rund 6,5 Kilometern. Der Zug dauert etwa vier Stunden, und entlang der Strecke warten rund 1,5 Millionen Zuschauer, die sich die Taschen mit «Kamelle» (Bonbons) und «Strüßjer» (kleinen Blumensträußen) füllen lassen.
Eine Besonderheit des Kölner Karnevals ist die musikalische Kultur. Kölsche Tön wie «Viva Colonia» von den Höhnern, «Pizza Margherita» der Brings, «Und wenn die Musik nicht mehr spielt» von Kasalla oder die unsterblichen Bläck Fööss-Klassiker sind fester Bestandteil jeder Session. Die größten Karnevalsbands treten zwischen Weiberfastnacht und Veilchendienstag bei unzähligen Bühnen, Kneipen und Sitzungen auf. Wer echtes Kölsches Fastelovend-Feeling erleben möchte, sollte daher nicht nur den Rosenmontagszug besuchen, sondern auch eine klassische Prunksitzung oder eine Kneipensitzung in Ehrenfeld, der Südstadt oder im Agnesviertel einplanen.
Dieser Guide zeigt Ihnen, welche Sitzungen 2026 noch Karten haben, welche Zugwege sich als Zuschauerplätze besonders lohnen, wie Sie das perfekte Kostüm finden und welche Kneipen im Zülpicher Viertel am Weiberfastnacht-Donnerstag die beste Stimmung bieten. Außerdem erklären wir die wichtigsten Kölschen Begriffe, die Anreise und wie Sie am Aschermittwoch heil wieder nach Hause kommen.
| Weiberfastnacht | Donnerstag, 12. Februar 2026, 11:11 Uhr |
| Rosenmontag | Montag, 16. Februar 2026 |
| Veilchendienstag | Dienstag, 17. Februar 2026 |
| Aschermittwoch | Mittwoch, 18. Februar 2026 (Ende) |
| Zugweg Rosenmontag | 6,5 km, Severinstraße bis Mohrenstraße |
| Zugteilnehmer | rund 8.000 |
| Besucher am Zugweg | ca. 1,5 Millionen |
| Sitzungen | über 300 während der Session |
Der Kölner Rosenmontagszug 2026 startet am Montag, 16. Februar 2026 um 10:30 Uhr an der Severinstorburg und durchquert die Innenstadt auf einer Gesamtlänge von rund 6,5 Kilometern. Der gesamte Zug, der aus über 100 Gruppen, Wagen und Kapellen besteht, benötigt etwa vier Stunden, bis alle Teilnehmer vom Start ins Ziel gezogen sind. Planen Sie Ihren Besuch nach dem Zeitplan:
| Zeit | Station |
|---|---|
| 10:30 Uhr · Start | Severinstorburg · Severinstraße |
| 11:00 Uhr | Clemensstraße · Rheinauhafen |
| 11:45 Uhr | Chlodwigplatz · Alter Markt |
| 12:30 Uhr | Hohe Straße · Wallrafplatz |
| 13:15 Uhr | Neumarkt · Mittelpunkt des Zuges |
| 14:00 Uhr | Rudolfplatz · Hahnentor |
| 14:45 Uhr | Aachener Straße · Hohenzollernring |
| 15:30 Uhr · Ziel | Mohrenstraße · Zug löst sich auf |
Wer den ganzen Zug erleben möchte, sollte einen Platz am Neumarkt oder Rudolfplatz wählen – dort zieht der Zug zwischen 13:00 und 14:30 Uhr durch und bietet die volle Breite der kreativen Wagen und Gruppen. Die Südstadt (Severinstraße und Chlodwigplatz) ist traditionell der stimmungsvollste, aber auch wildeste Teil des Zugs, während die Innenstadt (Hohe Straße) enger und touristischer ist. Familien mit Kindern wählen oft den Rudolfplatz, weil dort mehr Platz ist und die Kinder die Kamelle besser fangen können.
Neben dem Rosenmontagszug sind die Karnevalssitzungen das zweite große Herzstück des Kölner Karnevals. Zwischen dem 11.11. und Aschermittwoch finden über 300 Sitzungen, Bälle und Galas in Köln statt. Die bekanntesten sind die Prinzenproklamation im Gürzenich, der Dreigestirn-Empfang im Rathaus, die Große Kölsche Nacht in der Lanxess Arena und die Bühnensitzungen der Roten Funken, Blauen Funken und Kölnischen Funken-Artillerie.
Die großen traditionellen Sitzungen in Gürzenich, Maritim, Sartory und Lanxess Arena sind Ende November / Anfang Dezember oft ausverkauft. Karten kosten zwischen 55 und 180 Euro, VIP-Pakete mit Essen und Getränken bis zu 350 Euro. Wer kurzfristig noch eine Sitzung buchen möchte, hat die besten Chancen bei den kleineren Kneipensitzungen in Ehrenfeld, der Südstadt und im Agnesviertel – dort kosten Karten 15 bis 35 Euro und sind oft bis eine Woche vorher verfügbar.
Ein besonderes Kölner Phänomen ist der Bühnenkarneval: Dabei spielen Karnevalsbands wie Höhner, Brings, Kasalla, Cat Ballou, Paveier und Bläck Fööss auf großen Bühnen in Kneipen und Sälen. Diese Auftritte sind meist kostenlos und haben eine einzigartige Atmosphäre. Zu den legendären Bühnen-Locations gehören das E-Werk in Mülheim, die Volksbühne am Rudolfplatz und das Friesenpark-Festzelt. Wer echtes Kölsches Fastelovend-Gefühl sucht, sollte mindestens eine Bühnen-Karnevalsnacht erleben.
Ohne die Kölschen Tön ist der Karneval undenkbar. Lernen Sie vor Ihrer Reise die Refrains der wichtigsten Karnevalshits auswendig: Viva Colonia (Höhner), En unserem Veedel (Bläck Fööss), Pizza Margherita (Brings), Pirate (Kasalla), Und wenn die Musik nicht mehr spielt (Kasalla), Unser Stammbaum (Bläck Fööss). Bei diesen Liedern wird in jeder Kneipe mitgesungen – wer die Texte kennt, wird sofort akzeptiert.
Die Anreise zu Köln während des Karnevals ist eines der wichtigsten Themen vor dem Festival. Wer seine Anreise gut plant, spart Zeit, Nerven und oft auch Geld. Die Deutsche Bahn und die KVB (Kölner Verkehrsbetriebe) verstärken am Rosenmontag, Weiberfastnacht und Veilchendienstag massiv. Sonderzüge fahren aus Bonn, Düsseldorf, Aachen, Wuppertal und dem Ruhrgebiet direkt in die Kölner Innenstadt.
Die Deutsche Bahn ist traditionell der Hauptverkehrsträger für Festival-Besucher in Deutschland. Fast alle großen Festivals bieten in Kooperation mit der Bahn ein spezielles «Festival-Ticket» an: Für einen Festpreis von 39 bis 59 Euro pro Strecke reisen Sie von jedem deutschen Bahnhof zum Festival und zurück – unabhängig von der tatsächlichen Entfernung. Das Festival-Ticket gilt meist zwei Tage vor bis zwei Tage nach dem Event und umfasst die Nutzung aller ICE-, IC- und Regionalzüge. Wer mehr als 200 Kilometer anreist, spart mit dem Festival-Ticket oft 50 bis 100 Euro gegenüber einem normalen Ticket.
Am Festival-Wochenende werden zusätzliche Sonderzüge eingesetzt. Die Deutsche Bahn stockt die Kapazitäten auf den Strecken zu den großen Festivals um bis zu 40 Prozent auf. Reservierungen für Sitzplätze sind nicht möglich – alle Züge fahren im Standard-Tarif, sodass Sie einfach mit dem Festival-Ticket einsteigen können. Wer zelten möchte, sollte jedoch bedenken, dass größere Zelte und Campingausrüstung im Zug nicht immer problemlos transportierbar sind. Viele Festival-Gänger reisen deshalb in Gruppen mit einem Fahrzeug an.
Wer mit dem Auto anreist, sollte frühzeitig einen Parkplatz reservieren. Fast alle großen Festivals haben ihre Parkplätze in den letzten Jahren kostenpflichtig gemacht: Die Preise liegen bei 25 bis 45 Euro pro Fahrzeug für das gesamte Wochenende. Caravan- und Wohnmobil-Stellplätze kosten 75 bis 120 Euro und sollten spätestens zwei Monate vor dem Festival gebucht werden – bei Hurricane und Rock am Ring sind diese Plätze bereits Ende März ausverkauft. Eine Alternative sind externe Parkplätze bei anliegenden Bauernhöfen und Campingplätzen, die das Wochenende häufig zu günstigeren Preisen (ab 15 Euro pro Auto) anbieten.
Viele Festivals bieten einen kostenlosen oder ticketgebundenen Shuttle-Service von den nächstgelegenen Bahnhöfen zum Festival-Gelände an. Die Shuttle-Frequenz ist in der Regel alle 15 bis 30 Minuten, bei großem Andrang sogar häufiger. Planen Sie jedoch für die Anreise am Donnerstag und Freitag großzügig Zeit ein – Wartezeiten von 60 bis 90 Minuten am Shuttle-Bus sind keine Seltenheit. Die Rückreise am Sonntagabend und Montagmorgen ist besonders chaotisch, da alle Besucher gleichzeitig das Gelände verlassen wollen.
Hotels in Köln sind während der tollen Tage praktisch ausverkauft und extrem teuer. Wer noch eine Unterkunft sucht, sollte Folgendes wissen: Ein einfaches 3-Sterne-Hotel in der Innenstadt kostet am Wochenende vor und während der tollen Tage zwischen 280 und 550 Euro pro Nacht, ein 4-Sterne-Hotel 450 bis 900 Euro, und die Top-Hotels wie Excelsior Hotel Ernst oder Hyatt Regency verlangen bis zu 1.200 Euro pro Nacht. Frühzeitige Buchung ist essentiell – wir empfehlen mindestens 6 Monate Vorlauf.
Eine deutlich günstigere Alternative ist Airbnb: Private Zimmer und Apartments kosten zwischen 80 und 250 Euro pro Nacht, ganze Wohnungen für 4 bis 6 Personen zwischen 200 und 450 Euro. Die besten Stadtteile für Karneval-Besucher sind Südstadt (nah am Zugweg, lebhaft), Ehrenfeld (alternatives Flair, weniger Touristen) und Belgisches Viertel (zentral, ruhiger).
Viele Karnevalisten kommen als Tagesgäste. Die Deutsche Bahn bietet spezielle Köln-Tickets für 35 bis 55 Euro pro Strecke. Alternative: Übernachtung in Düsseldorf, Bonn oder Aachen und morgens mit der Bahn anreisen. Der RegioTicket kostet rund 45 Euro pro Person und gilt den ganzen Tag.
Die kölsche Karnevals-Gastronomie ist seit Jahren ein wichtiger Teil des Gesamterlebnisses. Während der tollen Tage serviert Köln seine traditionelle Brauhaus-Küche: Halver Hahn (Roggenbrot mit Käse) 6 bis 8 Euro, Himmel un Ääd (Kartoffelpüree mit Blutwurst) 12 bis 15 Euro, Rheinischer Sauerbraten 15 bis 19 Euro, Mett-Brötchen 3,50 bis 5 Euro. Das typische Kölsch-Bier (0,2 Liter) kostet 2,20 bis 3,50 Euro, an Karnevals-Tagen oft minus 0,50 Euro in Aktion.
Die Food-Kultur auf deutschen Festivals hat sich in den letzten Jahren stark professionalisiert. Während bis vor zehn Jahren meist nur Bratwurst, Pommes und Pizza angeboten wurden, gibt es heute eine Vielfalt von vegetarischen, veganen, glutenfreien und internationalen Optionen. Typische Preise auf Festivals 2026: Bratwurst 6 bis 8 Euro, Currywurst mit Pommes 9 bis 11 Euro, Burger 10 bis 14 Euro, Pizza-Stück 6 bis 9 Euro, Falafel-Wrap 9 bis 12 Euro, vegane Bowl 12 bis 16 Euro. Bei Bio-Qualität und kleinen Food-Trucks liegen die Preise oft 1 bis 3 Euro höher.
Die Getränkepreise sind ebenfalls gestiegen: Ein 0,5-Liter-Becher Bier kostet 2026 auf den meisten Festivals 5,50 bis 6,80 Euro, plus 2 Euro Bechermehrwegpfand. Softdrinks liegen bei 4 bis 5 Euro pro Becher, Wasser bei 3,50 bis 4,50 Euro. Wer sparen möchte, bringt seine eigenen Vorräte in die Camping-Area mit – dort sind Bier, Wein und alkoholfreie Getränke (außer in Glasflaschen) erlaubt. Auf dem eigentlichen Festival-Gelände dagegen sind keine eigenen Getränke erlaubt, allerdings dürfen leere Trinkflaschen (bis 0,5 Liter) mitgebracht und an Wasserzapfstellen kostenlos aufgefüllt werden.
Ein weiteres Thema sind die Bezahlmethoden. Fast alle großen deutschen Festivals haben 2026 auf Cashless-Systeme umgestellt: Sie laden vor dem Festival oder vor Ort ein Festival-Armband mit Guthaben auf und bezahlen an allen Ständen kontaktlos. Guthaben kann am Ende des Festivals in einer App oder vor Ort wieder auf das Bankkonto oder die Kreditkarte zurückerstattet werden – allerdings meist mit einer Bearbeitungsgebühr von 1,50 bis 3 Euro. Planen Sie Ihren Verbrauch daher so, dass am Ende möglichst wenig Guthaben übrigbleibt.
Das Kernprogramm des Kölner Karnevals konzentriert sich auf die sechs tollen Tage von Weiberfastnacht (12. Februar) bis Aschermittwoch (18. Februar 2026). Weiberfastnacht startet um 11:11 Uhr mit dem symbolischen Rathaus-Sturm am Alter Markt, es folgen die Sitzungen am Freitag und Samstag, der Straßenkarneval am Sonntag (Schull- und Veedelszöch), und schließlich der große Rosenmontagszug. Am Veilchendienstag finden in vielen Veedeln die Nubbel-Verbrennungen statt – eine humorvolle Tradition, bei der eine Strohpuppe (der Nubbel) für alle Sünden der Karnevalstage verantwortlich gemacht und am Aschermittwoch verbrannt wird.
Ein typischer Festival-Tag beginnt um 11:00 oder 12:00 Uhr mit den ersten Acts auf den Nebenbühnen. Diese frühen Slots sind bei aufstrebenden Bands und Newcomern beliebt und oft eine der besten Gelegenheiten, unbekannte Künstler zu entdecken. Die Haupt-Acts spielen meist zwischen 18:00 und 24:00 Uhr, mit den Headlinern ab 22:00 Uhr auf der Mainstage. Nach Mitternacht übernehmen dann die Club-Stages und DJ-Sets bis in die frühen Morgenstunden – häufig bis 4:00 oder 5:00 Uhr, bei manchen Festivals sogar 24 Stunden durchgehend.
Neben den offiziellen Konzerten gibt es zahlreiche Nebenprogramme: Workshops, Yoga-Sessions, Tattoo-Stände, Festival-Bibliotheken, Kino-Zelte, Kunst-Installationen, Skate-Parks und Gaming-Bereiche. Jedes Festival hat hier seinen eigenen Charakter – Hurricane etwa bietet ein bekanntes Bücher-Zelt, Wacken einen Mittelalter-Markt mit Metkeller und Schmieden, Rock am Ring einen Adrenalin-Park mit Bungee-Jumping und Freefall-Tower. Wer nur zu den großen Headlinern anreist, verpasst oft den besten Teil des Festivals.
Wer zum ersten Mal auf ein großes deutsches Festival geht, steht vor vielen Unsicherheiten. Die folgenden zehn Praxis-Tipps basieren auf jahrelanger Festival-Erfahrung und helfen Ihnen, typische Anfängerfehler zu vermeiden.
Wer diese zehn Tipps beherzigt, ist bestens vorbereitet und kann das Festival in vollen Zügen genießen. Das Wichtigste zum Schluss: Seien Sie offen für neue Bekanntschaften, lassen Sie sich auf die Festival-Atmosphäre ein und vergessen Sie für ein paar Tage den Alltag. Deutschlands Festival-Kultur ist einzigartig – jeder Besucher wird mit unvergesslichen Erinnerungen nach Hause fahren.
Stöbern Sie durch unsere verwandten Ratgeber zu Festivals, Konzerten und saisonalen Events in Deutschland:
Rosenmontag 2026 fällt auf Montag, den 16. Februar 2026. Weiberfastnacht ist am Donnerstag, 12. Februar, Veilchendienstag am 17. Februar und Aschermittwoch am 18. Februar 2026.
Der Kölner Rosenmontagszug startet traditionell um 10:30 Uhr an der Severinstorburg und endet gegen 15:30 Uhr in der Mohrenstraße. Die Gesamtlänge beträgt rund 6,5 Kilometer, und der Zug dauert etwa vier Stunden, bis alle rund 8.000 Teilnehmer durchgezogen sind.
Der Zugweg ist mit rund 1,5 Millionen Zuschauern gesäumt. Es ist die größte Karnevalsveranstaltung Deutschlands. Wer einen guten Platz will, sollte spätestens um 9:00 Uhr morgens vor Ort sein, besonders in der Innenstadt zwischen Neumarkt und Rudolfplatz.
Für Fotografen: Neumarkt (offenes Gelände). Für Familien: Rudolfplatz (weniger Gedränge). Für die volle Atmosphäre: Hohe Straße (eng, aber legendär). Insider-Tipp: Chlodwigplatz – dort ist der Zug nah und die Gastronomie bietet gute Versorgung.
Weiberfastnacht ist der Donnerstag vor Rosenmontag (12. Februar 2026) und markiert den offiziellen Beginn des Straßenkarnevals. Um 11:11 Uhr stürmen symbolisch die Frauen das Rathaus, und in Köln wird in allen Kneipen, Straßen und Büros gefeiert. Ein echter Kölner Feiertag – viele Unternehmen geben ihren Mitarbeitern frei.
Das Kölsche Dreigestirn ist die Repräsentation des Kölner Karnevals: Prinz, Bauer und Jungfrau. Es wird jährlich gewählt und repräsentiert die Stadt während der Session bei offiziellen Anlässen. Die Jungfrau wird traditionell von einem Mann dargestellt – ein Brauchtum aus der Zeit, als Frauen auf Bühnen nicht zugelassen waren.
Ohne Kostüm fällt man in Köln am Rosenmontag extrem auf. 95 Prozent der Zuschauer sind verkleidet. Kreative, lustige oder skurrile Kostüme sind sehr willkommen – es gibt keinen Dresscode. Wer kurzfristig noch ein Kostüm sucht, findet im Kaufhaus Deiters in der Ehrenstraße oder bei Galeria an der Hohe Straße eine große Auswahl.
Die großen traditionellen Sitzungen finden im Maritim Hotel, im Gürzenich, in der Lanxess Arena und im Sartory statt. Karten kosten 55 bis 180 Euro und sind oft bereits im November ausverkauft. Für spontane Sitzungen empfehlen sich die kleineren Kneipensitzungen in der Südstadt und Ehrenfeld (15 bis 35 Euro).
Die «Kölschen Tön» sind fester Bestandteil: «Viva Colonia» (Höhner), «Pizza Margherita» (Brings), «Pirate» (Kasalla), «Kölle Alaaf» (Bläck Fööss), «En unserem Veedel» (Bläck Fööss), «Und wenn die Musik nicht mehr spielt» (Kasalla). Jeder Kölner kennt diese Lieder auswendig.
Die Deutsche Bahn und die KVB verstärken massiv. Sonderzüge fahren aus Bonn, Düsseldorf, Aachen und dem Ruhrgebiet. Bahnhof Köln-Hbf ist am Rosenmontag überfüllt – nutzen Sie alternative Bahnhöfe wie Köln-Deutz oder Köln-Mülheim. Mit dem Auto ist die Innenstadt komplett gesperrt – nutzen Sie unbedingt P&R am Stadtrand.