Chemnitzer Weihnachtsmarkt 2026: Termine, Bergparade und Tipps

Der Chemnitzer Weihnachtsmarkt 2026 läuft vom 27. November bis zum 23. Dezember 2026. Vom Markt und Neumarkt über den Rosenhof bis zum Düsseldorfer Platz verwandelt sich die Innenstadt in eine weihnachtliche Festmeile mit großen erzgebirgischen Figuren, Bühnenprogramm am Rathaus und der traditionellen Bergparade am 28. November. Der Eintritt ist laut Veranstalter frei.

Termine und Öffnungszeiten 2026

Der Chemnitzer Weihnachtsmarkt öffnet am Freitag, 27. November 2026, und endet am Mittwoch, 23. Dezember 2026. Veranstalter ist die Stadt Chemnitz. Die Terminübersicht von Chemnitz Tourismus nennt für jeden Tag diese Zeiten:

Die Broschüre Visit 2026 von Chemnitz Tourismus nennt für Freitage abweichend 11 Uhr als Beginn und versieht die Zeiten mit dem Hinweis Änderungen vorbehalten. Prüfen Sie deshalb vor einem Freitagsbesuch die aktuelle Terminübersicht. Der Totensonntag am 22. November liegt vor dem Marktstart, alle vier Adventssonntage liegen in der Marktzeit. Der Eintritt ist laut Veranstalter frei.

Vom Markt bis zum Düsseldorfer Platz

Vom Markt und Neumarkt über den Rosenhof und den Jakobikirchplatz bis zum Düsseldorfer Platz und zur Inneren Klosterstraße verwandelt sich die Innenstadt laut Chemnitz Tourismus in ein Meer aus Mandelduft und Weihnachtszauber. In den geschmückten Holzhütten bieten Händlerinnen und Händler bis zum 23. Dezember kleine Geschenkideen und weihnachtliche Köstlichkeiten an, die Broschüre Visit 2026 spricht von über 200 Buden. Auf der großen Bühne am Rathaus gibt es ein abwechslungsreiches Programm.

Chemnitz Tourismus beschreibt die Innenstadt als Treffpunkt der Epochen. Unterwegs kommen Sie an den Bauten vorbei, die die Chemnitzer City prägen: an der Jakobikirche, dem Alten Rathaus im spätgotischen Stil, dem Siegert'schen Haus mit seiner barocken Fassade und dem Roten Turm, dem ältesten Wahrzeichen der Stadt. Dazu kommen die sozialistische Bauweise des Stadthallenkomplexes und die Glasarchitektur von Helmut Jahn mit der Galeria Kaufhof. In der Inneren Klosterstraße reihen sich außerdem Restaurants aneinander.

Am Markt steht das Doppelrathaus. Das Neue Rathaus blieb laut Chemnitz Tourismus bei den Luftangriffen 1945 verschont, das Alte Rathaus und die dahinterliegende Jakobikirche nicht. Bei einer Rathaus- und Turmführung lassen sich die Kostbarkeiten im Inneren und der Hohe Turm erkunden. Der Rote Turm verdankt seinen Namen dem mittelhochdeutschen Wort routh für Recht: 1423 kaufte Chemnitz vom Landesherrn die hohe und niedere Gerichtsbarkeit sowie den Zoll.

Erzgebirgische Figuren und fünfstöckige Pyramide

Die großen erzgebirgischen Figuren gehören zu den Markenzeichen des Marktes: die fünfstöckige Weihnachtspyramide, eine Spieldose, ein Schwibbogen, Bergmann und Engel, Nussknacker und Schneemann. Laut Chemnitz Tourismus entführen sie in die Weihnachtswelt des Erzgebirges. Schon Mitte November feiert Chemnitz nach Angaben der Broschüre traditionell den Einzug und das Aufstellen des Weihnachtsbaums, bei Glühwein und Roster mit einem fast spontanen Happening. Die Eröffnung des Weihnachtsmarkts folgt dann einige Wochen später.

Chemnitzer Weihnachtsmarkt 2026: Öffnungszeiten
TagÖffnungszeiten
Eröffnungstag (Fr 27.11.)16 bis 21 Uhr
Montag bis Donnerstag11 bis 20 Uhr
Freitag und Samstag10 bis 21 Uhr
Sonntag10 bis 20 Uhr

Große Bergparade am 28. November

Am Samstag, 28. November 2026, heißt es in Chemnitz wieder: Glück auf, der Steiger kommt. Um 14 Uhr startet die Große Bergparade am Theaterplatz und führt über die Richard-Tauber-Straße, die Straße der Nationen und die Brückenstraße zurück zum Ausgangspunkt. Ab 15 Uhr folgt am Theaterplatz ein feierliches Abschlusszeremoniell mit Musik, Chorgesang und einem Grußwort des Oberbürgermeisters. Die Stadt beschreibt die Parade als Höhepunkt des Weihnachtsmarkts und als Auftakt der Erzgebirgsweihnacht, der Eintritt ist frei. Am Theaterplatz, Start und Ziel der Parade, liegen auch die Kunstsammlungen Chemnitz. Auf der Brückenstraße führt die Route am Karl-Marx-Monument vorbei: Die 40 Tonnen schwere und 7,10 Meter hohe Büste nach einem Entwurf von Lew Kerbel wurde 1971 eingeweiht, zusammen mit der Reliefwand von Volker Beier und Heinz Schumann. Der Nischel, wie die Büste genannt wird, ist laut Broschüre trotz allem das Wahrzeichen der Stadt.

Zur Zahl der Mitwirkenden nennen die offiziellen Seiten unterschiedliche Werte: Die Veranstaltungsseite zur Bergparade spricht von rund 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter Uniformträger, Bergmusiker und Bergsänger. Die Seite zum Weihnachtsmarkt nennt rund 700 Menschen in historischen Uniformen sowie 400 Bergmusikerinnen, Bergmusiker, Sängerinnen und Sänger, die Broschüre Visit 2026 über 1.000 Mitwirkende aus 30 Bergbrüder- und Knappschaften.

Anreise mit Bus und Bahn, Parken

Der Veranstalter bittet, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Aussteigen können Sie an der Zentralhaltestelle/Roter Turm oder an der Haltestelle Innere Klosterstraße. Wer mit dem Auto kommt, findet die Parkhäuser Galerie Roter Turm, Rosenhof und Roter Turm/Am Wall. Auskünfte gibt die Tourist-Information am Markt 1, also im Rathaus, Telefon +49 371 690 680. Fragen zum Markt selbst beantwortet das Marktwesen der Stadt Chemnitz unter +49 371 488 3130.

Stadtteilmärkte, Erzgebirge und Kulturhauptstadt

Auch in einigen Chemnitzer Stadtteilen finden in der Adventszeit kleine Weihnachtsmärkte statt, als Beispiel nennt Chemnitz Tourismus 100 Meter Kaßberg. Konkrete Termine veröffentlicht die Stadt auf chemnitz.travel. Wer zur Weihnachtszeit in Chemnitz ist, dem empfiehlt die Broschüre außerdem einen Ausflug ins Erzgebirge, wo Lichterglanz und Handwerkskunst in kleinen Dörfern aufeinandertreffen. Tradition trifft dort vielerorts auf Moderne, klassische Nussknacker auf freche Boys from the Wood.

Chemnitz war 2025 Kulturhauptstadt Europas, gemeinsam mit 38 Kommunen aus Mittelsachsen, dem Erzgebirge und dem Zwickauer Land. Unter dem Motto C the Unseen wollte die Stadt Unentdecktes sichtbar machen. Wer den Marktbesuch mit einer Führung verbinden möchte, findet bei Chemnitz Tourismus Stadtrundgänge und Stadtrundfahrten durch die Innenstadt. Für Familien hat sich laut Broschüre das traditionelle Weihnachtsmärchen des Schauspiels Chemnitz etabliert. Das Schauspiel spielt wegen der Sanierung des Schauspielhauses seit Frühjahr 2022 in der Ausweichspielstätte SPINNBAU.

Alle Angaben ohne Gewähr, maßgeblich sind die Informationen des Veranstalters.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann öffnet der Chemnitzer Weihnachtsmarkt 2026?

Der Weihnachtsmarkt öffnet am Freitag, dem 27. November 2026. Am Eröffnungstag gelten verkürzte Zeiten von 16 bis 21 Uhr. Letzter Markttag ist Mittwoch, der 23. Dezember 2026.

Wann findet die Bergparade in Chemnitz 2026 statt?

Am Samstag, 28. November 2026, ab 14 Uhr vom Theaterplatz aus, ab 15 Uhr folgt dort das Abschlusszeremoniell. Die Veranstaltungsseite nennt rund 900 Mitwirkende, der Eintritt ist frei.

Kostet der Chemnitzer Weihnachtsmarkt Eintritt?

Nein. Für den Weihnachtsmarkt und die Bergparade nennt Chemnitz Tourismus freien Eintritt. Bezahlt wird an den Ständen.

Welche erzgebirgischen Figuren stehen auf dem Chemnitzer Weihnachtsmarkt?

Laut Chemnitz Tourismus die fünfstöckige Weihnachtspyramide, eine Spieldose, ein Schwibbogen, Bergmann und Engel, Nussknacker und Schneemann.

Wie komme ich zum Chemnitzer Weihnachtsmarkt?

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis zur Zentralhaltestelle/Roter Turm oder Innere Klosterstraße. Mit dem Auto stehen die Parkhäuser Galerie Roter Turm, Rosenhof und Roter Turm/Am Wall zur Verfügung.

Hat der Chemnitzer Weihnachtsmarkt an Heiligabend geöffnet?

Nein. Der letzte Markttag ist Mittwoch, der 23. Dezember 2026. An Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen ist der reguläre Weihnachtsmarkt geschlossen.