Der Nussknacker des Hamburg Ballett in der Choreografie von John Neumeier steht vom 16. Dezember 2026 bis zum 1. Januar 2027 mit acht Vorstellungen auf dem Spielplan der Staatsoper Hamburg, Großes Haus. Am 25. und 27. Dezember gibt es jeweils eine Nachmittags- und eine Abendvorstellung. Karten kosten laut Terminübersicht je nach Termin und Platzgruppe zwischen 9 und 176 Euro (Stand: 28. September 2026).
Die Terminübersicht der Hamburgischen Staatsoper nennt für das Ballett Der Nussknacker in der Spielzeit 2026/27 acht Vorstellungen an sechs Tagen im Großen Haus (Stand: 28. September 2026). Die Serie beginnt am Mittwoch, 16. Dezember 2026, um 19:30 Uhr. Es folgen Donnerstag, 17. Dezember, und Dienstag, 22. Dezember, jeweils ebenfalls um 19:30 Uhr.
Am ersten Weihnachtstag, Freitag, 25. Dezember, beginnen die Vorstellungen um 14:00 und um 19:00 Uhr, am Sonntag, 27. Dezember, zu denselben Zeiten. Der letzte Termin der Liste ist Neujahr, Freitag, 1. Januar 2027, um 18:00 Uhr. An Heiligabend und Silvester steht Der Nussknacker laut Terminübersicht nicht auf dem Spielplan.
Schon im Oktober zeigt das Hamburg Ballett das Stück im Festspielhaus Baden-Baden: am Freitag, 9. Oktober, und Samstag, 10. Oktober 2026, jeweils um 19:30 Uhr, sowie am Sonntag, 11. Oktober, um 15:00 Uhr. Die drei Vorstellungen gehören laut Festspielhaus zum Festival The World of John Neumeier vom 1. bis 11. Oktober 2026. Karten dafür verkauft laut Terminübersicht nicht die Staatsoper, sondern nur der Veranstalter; das Festspielhaus nennt Tickets ab 33 Euro. Zusammen mit diesen Gastspielen führt die Terminübersicht elf Vorstellungen auf, die Tabelle zeigt alle.
Das Ballett erzählt laut Staatsoper die Geschichte der 12-jährigen Marie. Zu ihrem Geburtstag schenkt ihr der Kadett Günther im Namen des Regiments einen Nussknacker, der Ballettmeister Drosselmeier ein Paar Spitzenschuhe. Ihre Schwester Louise ist Ballerina am Hoftheater. Im Traum führt Drosselmeier Marie in die Welt des Theaters: Sie nimmt an einer großen Probe teil, tanzt mit Günther, der ihr als Solist des Hofballetts begegnet, zum ersten Mal auf Spitze und erlebt, wie eine Aufführung entsteht.
Die Staatsoper beschreibt Neumeiers Version als Coming-of-Age-Geschichte und zugleich als Hommage an den Ballettmeister und Choreografen Marius Petipa: Die Aufführung, die Marie im Stück erlebt, zitiert bekannte Choreografien Petipas. Die Musik stammt von Peter Tschaikowsky, darunter der Blumenwalzer und der Tanz der Zuckerfee. Choreografie, Inszenierung und Licht liegen bei John Neumeier, Bühnenbild und Kostüme bei Jürgen Rose.
Die Uraufführung tanzte das Frankfurter Ballett am 21. Oktober 1971 in Frankfurt, die Hamburger Premiere folgte am 27. Oktober 1974. Musikalisch leitet laut Terminübersicht Omer Meir Wellber die Vorstellungen am 16., 17. und 22. Dezember, die Abendvorstellung am 27. Dezember und die Vorstellung am 1. Januar. Es spielt das Philharmonische Staatsorchester Hamburg, bei der Nachmittagsvorstellung am 27. Dezember die Symphoniker Hamburg. Für die beiden Vorstellungen am 25. Dezember nennt die Terminübersicht das Staatsorchester, aber keinen Dirigenten.
Für die Gastspiele in Baden-Baden nennt das Festspielhaus Nathan Brock als Dirigenten und die Württembergische Philharmonie Reutlingen. Die Terminübersicht der Staatsoper nennt für den 11. Oktober dagegen das Philharmonische Staatsorchester Hamburg.
Die Staatsoper gibt die Dauer mit 150 Minuten und einer Pause an, die beiden Akte dauern je 60 Minuten. Die Altersempfehlung lautet ab 8 Jahren beziehungsweise ab Klasse 3. Für Baden-Baden nennt das Festspielhaus als Ende 22:00 Uhr bei den Abendvorstellungen um 19:30 Uhr und 17:30 Uhr bei der Vorstellung am Sonntag um 15:00 Uhr; das Haus öffnet dort um 18:00 beziehungsweise 13:30 Uhr, vor Beginn gibt es Einführungsvorträge.
Für Familien bietet die Staatsoper zu zwei Vorstellungen eine Familieneinführung an: am Sonntag, 27. Dezember, um 13:15 Uhr vor der Vorstellung um 14:00 Uhr und am Freitag, 1. Januar 2027, um 17:15 Uhr vor der Vorstellung um 18:00 Uhr. Laut Programmseite finden sie im Foyer des 4. Rangs statt. In den Familieneinführungen geht es laut Serviceseite um die Figuren, die Musik wird vorab angespielt, und teilweise werden kleine Bewegungsabfolgen gemeinsam gelernt. Alle Einführungen sind mit einer Karte für die jeweilige Vorstellung kostenfrei.
| Datum | Wochentag | Beginn | Stadt | Spielstätte | Hinweis |
| 09.10.2026 | Freitag | 19:30 Uhr | Baden-Baden | Festspielhaus Baden-Baden (Gastspiel) | Karten nur über den Veranstalter |
| 10.10.2026 | Samstag | 19:30 Uhr | Baden-Baden | Festspielhaus Baden-Baden (Gastspiel) | Karten nur über den Veranstalter |
| 11.10.2026 | Sonntag | 15:00 Uhr | Baden-Baden | Festspielhaus Baden-Baden (Gastspiel) | Karten nur über den Veranstalter |
| 16.12.2026 | Mittwoch | 19:30 Uhr | Hamburg | Staatsoper, Großes Haus | Restkarten |
| 17.12.2026 | Donnerstag | 19:30 Uhr | Hamburg | Staatsoper, Großes Haus | Restkarten |
| 22.12.2026 | Dienstag | 19:30 Uhr | Hamburg | Staatsoper, Großes Haus | Restkarten |
| 25.12.2026 | Freitag | 14:00 Uhr | Hamburg | Staatsoper, Großes Haus | Karten im Webshop |
| 25.12.2026 | Freitag | 19:00 Uhr | Hamburg | Staatsoper, Großes Haus | Karten im Webshop |
| 27.12.2026 | Sonntag | 14:00 Uhr | Hamburg | Staatsoper, Großes Haus | Familieneinführung 13:15 Uhr |
| 27.12.2026 | Sonntag | 19:00 Uhr | Hamburg | Staatsoper, Großes Haus | Karten im Webshop |
| 01.01.2027 | Freitag | 18:00 Uhr | Hamburg | Staatsoper, Großes Haus | Familieneinführung 17:15 Uhr |
Jede Vorstellung der Staatsoper ist einer Preiskategorie zugewiesen, deshalb unterscheiden sich die Preise je Termin. Laut Terminübersicht gelten (Stand: 28. September 2026):
Bei den Vorstellungen am 16., 17. und 22. Dezember steht in der Terminübersicht statt Tickets der Hinweis Restkarten (laut offizieller Seite, Stand: 28. September 2026). Für Ballettvorstellungen gibt es zudem zwei Rollstuhlplätze zu je 11 Euro. Die Preiskategorie selbst nennt die Programmseite nicht. Für die Gastspiele in Baden-Baden gelten die Preise des Festspielhauses, dort ab 33 Euro.
Im Webshop der Staatsoper zahlen Sie per Kreditkarte (Visa oder Mastercard) oder per SEPA-Lastschrift. Lassen Sie sich Karten zuschicken, berechnet die Staatsoper eine Versandgebühr von 3 Euro.
Karten für die Hamburger Vorstellungen verkauft die Staatsoper selbst über ihren Webshop, die Terminübersicht verlinkt jeden Termin einzeln. Der allgemeine Vorverkauf für die Spielzeit 2026/27 begann am Montag, 1. Juni 2026, um 11:00 Uhr. Laut Staatsoper gibt es Karten in der Regel auch an den bekannten Vorverkaufsstellen, über eventim.de und die CTS-Eventim-Verkaufsstellen sowie bei der Hamburg Tourismus GmbH.
Die Tageskasse in der Großen Theaterstraße 25, 20354 Hamburg, ist montags bis freitags von 14:00 bis 18:30 Uhr und samstags von 11:00 bis 18:30 Uhr geöffnet. Das Kartentelefon +49 (0) 40 35 68 68 erreichen Sie montags bis samstags von 11:00 bis 18:30 Uhr. Sonn- und feiertags sind beide geschlossen, also auch an den Vorstellungstagen 25. Dezember, 27. Dezember und 1. Januar. Vor Ort öffnet an diesen Tagen nur die Abendkasse, 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn; sie verkauft ausschließlich Karten für die Vorstellung des Tages.
Eine Rücknahme oder ein Tausch bereits gekaufter Karten ist laut Staatsoper grundsätzlich nicht möglich. Laut AGB ist ein gewerblicher Weiterverkauf ohne Zustimmung der Staatsoper nicht erlaubt, ein privater Weiterverkauf zu erhöhten Preisen ebenfalls nicht. Wer den Besuch verschenken möchte, kann einen Geschenkgutschein über eine frei gewählte Summe kaufen, er ist drei Jahre gültig.
Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende und Bundesfreiwilligendienstleistende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr erhalten in der Spielzeit 2026/27 Karten für Opern- und Ballettvorstellungen zum Fixpreis von 15 Euro. Das Angebot ist nur online buchbar, pro Vorstellung begrenzt und gilt in den Platzgruppen 1 bis 7; bei Verfügbarkeit gibt es ermäßigte Karten auch an der Abendkasse. Alle unter 30 erhalten ab Vorverkaufsbeginn 20 Prozent Ermäßigung auf den Kassenpreis der Platzgruppen 1 bis 7.
Für ermäßigte Karten müssen Sie am Einlass einen Nachweis vorlegen.
Die Staatsoper empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Von den S-Bahn-Stationen Dammtor (S2, S5) und Jungfernstieg (S1, S3) sowie den U-Bahn-Stationen Stephansplatz (U1) und Gänsemarkt (U2) sind es wenige Gehminuten. Die Busse 4, 5 und 19 halten direkt vor dem Haus am Stephansplatz und am Gänsemarkt, dazu die X3 am Gänsemarkt (Valentinskamp) und die 112 am Stephansplatz. Ihre Eintrittskarte gilt am Vorstellungstag für die Hin- und Rückfahrt in den HVV-Ringen A bis F in der 2. Klasse.
Mit dem Auto können Sie das kostenpflichtige Parkhaus Gänsemarkt am Dammtorwall nutzen. In der Großen Theaterstraße gibt es drei Behindertenparkplätze nahe dem Eingang und zwei vor der Theaterkasse. Ein Fahrstuhl fährt bis in den 4. Rang, Plätze für Rollstuhlfahrende gibt es ausschließlich im Parkett, barrierefreie WCs im Parkettfoyer.
Die Garderobe ist kostenlos, Mäntel, Schirme und große Taschen dürfen nicht in den Zuschauerraum. Die Foyers öffnen eine Stunde vor Beginn, die Gastronomie bietet ab 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn und in der Pause Speisen und Getränke an. Wer zu spät kommt, wird laut AGB erst zu einem geeigneten Zeitpunkt, etwa bei einem Bildwechsel oder in der Pause, eingelassen und hat keinen Anspruch auf den gebuchten Platz. Fotografieren im Zuschauerraum ist während der Aufführung nicht gestattet.
Wer im Dezember in Hamburg nach dem Nussknacker sucht, findet auch Tourneeproduktionen. Das Grand Classic Ballet etwa zeigt seinen Nussknacker laut eigener Tourseite am 7. und 14. Dezember 2026 jeweils um 19:00 Uhr im Operettenhaus Hamburg, mit eigenem Kartenverkauf. Mit der Neumeier-Fassung des Hamburg Ballett hat diese Produktion nichts zu tun. Neumeiers Nussknacker steht laut den historischen Stückinfos der Staatsoper außerdem im Repertoire anderer Kompanien, darunter das Ballet de l'Opéra National de Paris, das Bayerische Staatsballett und das Semperoper Ballett in Dresden.
Achten Sie beim Kauf deshalb auf Spielstätte und Ensemble. Karten für das Große Haus verkauft die Staatsoper selbst über Webshop, Kasse und Telefon, ihre AGB regeln das Verhältnis zwischen der Hamburgischen Staatsoper GmbH und ihrem Publikum. Die Tourneetermine finden Sie auf unserer Seite zum Nussknacker mit dem Grand Classic Ballet, die Berliner Fassung auf der Seite zum Nussknacker des Staatsballetts Berlin. Weitere Häuser und Produktionen sammelt unsere Übersicht Oper und Ballett in Deutschland.
Alle Angaben ohne Gewähr (Stand: 28. September 2026). Maßgeblich sind die Angaben der Hamburgischen Staatsoper und des Festspielhauses Baden-Baden.
Laut Terminübersicht am 16., 17., 22., 25. und 27. Dezember 2026 sowie am 1. Januar 2027, insgesamt acht Vorstellungen. Am 25. und 27. Dezember beginnen sie um 14:00 und um 19:00 Uhr (Stand: 28. September 2026).
Je nach Platzgruppe 9 bis 160 Euro am 16. und 17. Dezember und 10 bis 176 Euro an den übrigen Terminen. Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende und Bundesfreiwilligendienstleistende unter 30 können online Karten aus einem Kontingent für 15 Euro buchen (Stand: 28. September 2026).
Die Staatsoper empfiehlt die Vorstellung ab 8 Jahren beziehungsweise ab Klasse 3. Sie dauert 150 Minuten mit einer Pause. Am 27. Dezember und am 1. Januar gibt es vorher eine kostenfreie Familieneinführung.
Im Webshop der Staatsoper, an der Tageskasse in der Großen Theaterstraße 25 oder am Kartentelefon +49 (0) 40 35 68 68. Die Abendkasse öffnet 60 Minuten vor Beginn. Karten für die Gastspiele in Baden-Baden verkauft laut Staatsoper nur der Veranstalter.
Ja. Laut Staatsoper gilt die Karte am Vorstellungstag für die Fahrt zur Staatsoper und zurück in den HVV-Ringen A bis F in der 2. Klasse.
Nein, laut Terminübersicht der Staatsoper nicht. Nach dem 22. Dezember folgen Vorstellungen am 25. und 27. Dezember sowie am 1. Januar 2027 um 18:00 Uhr (Stand: 28. September 2026).